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Der europäische Basketball-Verband FIBA Europe gewinnt gegen EuroLeague
Der europäische Basketball-Verband FIBA Europe gewinnt gegen EuroLeague © Getty Images

Der europäische Basketball-Verband FIBA Europe gewinnt den Streit mit der EuroLeague und kassiert rund eine Millione Euro.

Der europäische Basketball-Verband FIBA Europe hat im andauernden Streit mit der EuroLeague einen wichtigen Sieg errungen.

Wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) mitteilte, verurteilte der Luxemburgische Gerichtshof die EuroLeague, die höchste europäische Spielklasse, zu einer Zahlung von 900.000 Euro plus Zinsen und 1500 Euro Schadenersatz wegen nicht entrichteter Vertragszahlungen.

Ein von 2010 bis 2015 geschlossener Kontrakt der beiden Parteien zur Organisation europäischer Wettbewerbe sei laut Einschätzung des Gerichts gültig. Er hatte die EuroLeague zu einer jährlichen Zahlung von 400.000 Euro an die FIBA Europe verpflichtet.

Die EuroLeague war von Dezember 2012 bis zur beidseitigen Auslösung des Vertrags im Jahr 2015 säumig geblieben.

Grund für das Aussetzen der Zahlung war die Einführung des neuen Wettkampfkalenders durch die FIBA Europe gewesen, in der die EuroLeague einen Vertragsbruch gesehen und im Zuge dessen den Geldfluss verweigert hatte.

Im Vorjahr hatten sich die FIBA Europe und die EuroLeague bereits einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert, da der Verband die FIBA Champions League als Konkurrenz zur EuroLeague eingeführt hatte und die Austragung des zweitklassigen und von der EuroLeague organisierten EuroCups mit aller Macht verhindern wollte.

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