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Serbia v Germany - FIBA Eurobasket 2015
Tibor Pleiß (l.) kämpft mit dem DBB-Team um die Olympia-Teilnahme © Getty Images

Olympia-Hintertür für Turnier-Ausrichter: Auch der Achtplatzierte der EM hat  noch eine Chancen, sich für die Olympischen Spiele 2016 zu qualifizieren, wahrscheinlich sogar die Teams, die das Viertelfinale verpassen.

Das bestätigte am Montagmorgen Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball-Bunds, SPORT1.

Die Hintertür nach Rio: Eine Bewerbung für eines der drei Olympischen Quali-Turniere im nächsten Sommer. Eines davon werde garantiert nach Europa vergeben, meinte Weiss, eventuell noch ein zweites.

"Wenn alle Konstellationen es zulassen, wollen wir überlegen, ob wir uns bewerben", sagte Weiss. Allerdings gehe es dabei auch ums Geld: Vorab ist eine Gebühr zwischen 1,5 und 1,8 Millionen Euro an den Weltverband FIBA zu entrichten.

Vom Abschneiden der Deutschen bei der EM wollte Weiss die Entscheidung nicht abhängig machen, sagte allerdings: "Ich gehe fest davon aus, dass wir einen der Plätze 3 bis 7 belegen." Damit wäre das DBB-Team auch bei einem Turnier im Ausland dabei.

Positive Signale aus Berlin

Es gebe aus Berlin sehr positive Signale, ein Turnier ausrichten zu wollen, erläuterte der DBB-Präsident.

Nicht nur wegen der ersten Erfahrungen der EM und der guten Kooperation mit ALBA "ist Berlin immer unser Standort Nummer 1", sagte Weiss. Doch auch Hamburg und Köln hätten Interesse angemeldet.

Über die Vergabe der Quali-Turniere soll dann beim Meeting des FIBA Central Boards im November beraten werden

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