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Alison Cerutti feiert
Alison Cerutti und Bruno Oscar Schmidt sicherten sich bei der Beachvolleyball-WM Gold © Getty Images

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio waren Brasiliens Beachvolleyballer bei der WM in den Niederlanden mit zwei Titeln sowie fünf von sechs möglichen Medaillen die großen Gewinner.

Krönender Abschluss war am Sonntagabend der 2:1 (12:21, 21:14, 22:20)-Erfolg von Alison Cerutti/Bruno Oscar Schmidt vor 5500 Zuschauern im Finale in Den Haag gegen Reinder Nummerdor/Christiaan Varenhorst.

Den Lokalmatadoren halfen dabei fünf Matchbälle und die Unterstützung des niederländischen Königs Willem-Alexander und Königin Maxima nichts, immerhin durften sie sich über die erste WM-Medaille für Oranje überhaupt freuen.

Bronze holten sich Pedro Solberg/Evandro mit einem 2:0 gegen die US-Amerikaner Nicholas Luicena/Theodore Brunner.

Bei den Frauen gab es einen Dreifach-Erfolg. Erstmals Weltmeisterinnen wurden am Samstagabend die Brasilianerinnen Agatha Bednarczuk/Barbara Seixas De Freitas.

Im Finale setzten sie sich gegen Taiana Lima/Fernanda Alves mit 2:0 durch. Bronze ging an Maria Antonelli und Juliana Felisberta da Silva, die das "kleine Finale" gegen die früheren EM-Zweiten Katrin Holtwick und Ilka Semmler aus Essen 2:1 gewannen.

Die deutschen Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann waren beim Männer-Finale als Ehrengäste im Stadion. Brink lobte die Veranstaltung als die beste WM aller Zeiten.

"Ich kann mich nicht erinnern, jemals solch eine Atmosphäre erlebt zu haben. Die Zuschauer hier sind das Beste, was ich jemals im Beachvolleyball gesehen habe", sagte er dem jubelnden Publikum. Die Organisation mit vier Spielstädten setzte neue Maßstäbe. Insgesamt besuchten 110.000 Zuschauer die Titelkämpfe in Den Haag, Rotterdam, Amsterdam und Apeldoorn.

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