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Dieses Foto von Pierre-Michel Lasogga gefiel den HSV-Bossen überhaupt nicht.
Dieses Foto von Pierre-Michel Lasogga gefiel den HSV-Bossen überhaupt nicht. © Facebook/PierreMichelLasoggaOffizielleFanpage

Der Schuss ging nach hinten los: In der HSV-Umkleidekabine posierte Pierre-Michel Lasogga stolz mit seinen Schuhen - leider vom falschen Ausrüster. Nun wurden die Konsequenzen des Fehltritts bekannt.

Sogar einen Rapport von Vereinsboss Dietmar Beiersdorfer handelte sich Pierre-Michel Lasogga (23) laut "Bild" für seinen Facebook-Post ein, den er Anfang Dezember im Netz präsentierte. In der Umkleidekabine des Bundesliga-Dinos hielt der Stürmer Nike-Schuhe in die Kamera - dabei wird der HSV von Adidas ausgerüstet. Nachdem der Vorfall die Runde machte, verschärfte der Verein nun die Regeln für seine Profis. Wer sich ab sofort mit der falschen Marke zeigt, muss eine Strafe zahlen, berichtet das Blatt.

"Wir haben auch die Berater der Spieler erinnert, was vertraglich festgeschrieben ist", erklärt Peter Knäbel (Direktor Profifußball, 48) auf Nachfrage. Doch damit nicht genug, aus den heiligen Hallen des Bundesligisten sollen fortan keine Fotos mehr gepostet werden. "Wir haben den Spielern klar gemacht, dass uns Bilder aus der Kabine nicht gefallen", fährt der HSV-Verantwortliche fort.

Seit Beginn der Wintervorbereitung ziehen sich die Profis um Pierre-Michel Lasogga aufgrund eines Wasserschadens in einem Kabinen-Zelt um und haben zudem einen Ruheraum erhalten. In dem ganzen Trakt gilt nun eine Hausordnung - unter anderem stehen gelassenes dreckiges Geschirr soll der Vergangenheit angehören. "Es gibt einfache Verhaltensregeln, die werden konsequent umgesetzt", gibt Knäbel unmissverständlich zu Protokoll. Die Zügel beim HSV wurden offenbar deutlich angespannt.

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