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Hope Solo muss sich wohl erneut vor Gericht verantworten © Getty Images

Die US-Torhüterin muss wohl erneut vor Gericht. Ein Verfahren wurde zunächst eingestellt. Neue Enthüllungen zur Festnahme könnten jedoch ein juristisches Nachspiel haben.

Hope Solo droht erneut Ärger mit der Justiz.

Die Torhüterin, die mit der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft in der Nacht auf Dienstag ihr Auftaktspiel bei der Frauen-WM in Kanada bestreitet (ab 1.30 Uhr im LIVETICKER) muss sich wohl erneut vor Gericht verantworten.

Grund dafür ist ihre Verhaftung wegen häuslicher Gewalt im Juni 2014.

Im Januar wurde das Verfahren gegen die 33-Jährige wegen Verfahrensfehler zunächst eingestellt. ESPN veröffentlichte nun den Polizeibericht zur Festnahme, der weitere Details ans Licht bringt.

Demnach habe Solo die beiden Polizisten während ihrer Verhaftung mehrfach beleidigt.

"Du hast Angst vor mir, weil du weißt, dass ich dir ohne Handschellen den Hintern versohlen würde", sagte eine offenbar alkoholisierte Solo zu einem der beiden Polizisten. Als sie eine Halskette ablegen sollte, meinte die Torhüterin, diese sei mehr wert als das Jahresgehalt des Polizisten.

Bisher hatte sich Solo selbst als Opfer dargestellt. Die Staatsanwaltschaft hat nun Berufung gegen das erste Urteil eingelegt.

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