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Bei seinem Abschiedsspiel kassierte Southampton-Keeper Kelvin Davis das wohl schönste Gegentor seiner Karriere © Twitter

Bei seinem Abschiedsspiel wollte Southampton-Keeper Kelvin Davis noch einmal Spaß mit seinen Kollegen haben. Hatte er auch. Dann trat sein 11-jähriger Sohn zum Elfmeter an.

Vierzehn Elfmeter (aus 54 Versuchen) konnte Kelvin Davis, langjähriger Torwart des FC Southampton, in seiner über zwanzig Jahre langen Karriere auf der Insel parieren. Doch gegen den allerletzten war selbst er machtlos.

Bei seinem Abschiedsspiel wollte sich Davis nach über zehn Jahren bei den Saints noch einmal gebührlich verabschieden und lud alte Weggefährten zu einem lockeren Kick ein. Auch sein 11-jähriger Sohn durfte bei dem Fußballfest mitmachen, das im St. Mary's Stadium mit den Fans gefeiert wurde.

Als dieser dann nicht ganz unabsichtlich im Strafraum sanft gelegt wurde, durfte der Sohnemann gegen die Torhüter-Legende noch einmal selbst aus elf Metern antreten. Was dem Ex-Kapitän dann um die Ohren flog, wusste er wohl selbst nicht so genau.

Sein Sprössling schüttelte nämlich locker-flockig eine formidable Elfer-Rakete aus seinem jugendhaften Fuß, die genau im rechten, oberen Winkel einschlug und den Briten vergeblich fliegen ließ.

Dem nicht genug, drehte der Traumtorschütze als wenn nichts gewesen wäre ab und nahm die Glückwünsche seiner Mannschaftskollegen in Empfang.

Einen schöneren Abschied hätte sich der im Nachhinein bestimmt stolze Papa wahrlich nicht wünschen können.

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