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Slavia Sofia
Ein Spieler von Slavia Sofia wurde in Bulgarien wegen fahrlässiger Tötung verurteilt © Imago

Ein bulgarischer Profi wird für ein Tötungsdelikt zu vier Jahren Haft verurteilt. Ursprünglich drohten dem ehemaligen U21-Nationalspieler sogar 20 Jahre Gefängnis.

Ein bulgarisches Gericht hat Fußballer Borislaw Baldschijski wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Der 25-Jährige hatte 2013 einem anderen Mann eine tödliche Kopfverletzung zugefügt, nachdem dieser auf einem Parkplatz eine Frau beim Einparken beleidigt hatte, in deren Wagen Baldschijski saß.

Der damalige Profi von Slavia Sofia attackierte den 35-Jährigen zusammen mit einem weiteren Mann vor einem Casino in Sofia.

Videomaterial vom Tatort überführte den ehemaligen U21-Nationalspieler Bulgariens, der anschließend zunächst von Slavia entlassen wurde, nach einigen weiteren Stationen seit Februar 2016 aber wieder beim bulgarischen Erstligisten unter Vertrag steht.

Ursprünglich drohten Baldschijski bis zu 20 Jahre Haft, das Gericht entschied jedoch auf fahrlässige Tötung. Zusätzlich zu seiner Gefängnisstrafe muss Baldschijski rund 51.000 Euro an die Hinterbliebenen des Opfers zahlen.

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