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Freddie Roach (r.) ist Trainer von Manny Pacquiao
Freddie Roach (r.) ist Trainer von Manny Pacquiao © Getty Images

Der "Boxkampf des Jahrhunderts" rückt näher - und der Ton wird schärfer.

Manny Pacquiaos Trainer Freddie Roach behauptete, dass Floyd Mayweather vor dem Kampf in der Nacht zu Sonntag in Las Vegas noch hinschmeißen werde und der Mega-Fight platzen würde.

"Es würde mich sehr wundern, wenn Mayweather in den Ring steigt. Ich glaube es nicht, bevor ich ihn nicht vor uns im Ring gesehen habe", sagte der an Parkinson erkrankte Coach.

Gezielte Provokation oder Überzeugung - so richtig schlau wurde man aus den Aussagen des Kult-Trainers nicht. Doch der blieb dabei.

"Ich glaube, Mayweather wurde in den Kampf getrieben. Er wollte den Fight gar nicht", meinte Roach.

Bislang habe Mayweather alle seine 47 Profi-Kämpfe gewollt und vorangetrieben. Doch jetzt sei das zum ersten Mal nicht der Fall.

"Ich spüre, er fühlt sich nicht wohl damit", meinte der Trainer-Fuchs. Showtime, Mayweathers Pay-TV-Sender, habe ihn zu dem Event gezwungen.

Der 38 Jahre alte Mayweather, derzeit bester Pound-for-Pound-Boxer der Welt, soll für den WM-Kampf im Weltergewicht eine Börse von 150 Millionen US-Dollar erhalten, Pacquiao 100 Millionen US-Dollar.

Ebenfalls nicht gut zu sprechen auf Mayweather war Ex-Champion Mike Tyson.

"Der Junge geht herum und erzählt allen, er sei besser als Muhammad Ali. So etwas möchte ich nicht hören", sagte "Iron Mike" USA Today.

Der frühere Schwergewichtschampion ist am Donnerstag anlässlich des letzten gemeinsamen Auftritts von Mayweather und Pacquiao vor dem Kampf nach Las Vegas gekommen.

Früher waren Mayweather und Tyson Freunde, doch irgendetwas brachte sie auseinander.

"Ich versuche, nicht daran zu denken", sagte Tyson geheimnisvoll und legte lieber nach: "Meine Mutter sagte mir immer, wenn Du nichts Nettes über jemanden sagen kannst, dann sage lieber nichts."

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