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Manny Pacquiao soll mit dem Kampf gegen Mayweather zwischen 100 und 120 Millionen Dollar verdient haben © Getty Images

Manny Pacquiao muss nach seiner Niederlage gegen Floyd Mayweather im "Boxkampf des Jahrhunderts" operiert werden.

Die Schulterverletzung, die ihn schon im Kampf in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas behindert hatte, entpuppte sich nach näherer Untersuchung als Riss der Rotatorenmanschette in der rechten Schulter. Der Eingriff soll noch in dieser Woche erfolgen.

Der behandelnde Arzt, Dr. Neal ElAttrache, bezeichnete die Verletzung als "erheblich".

Er prognostizierte dem Boxer von den Philippinen, sollte dieser seine Karriere fortsetzen, eine Pause von neun bis zwölf Monaten. Dies bestätigte ElAttrache, einer der angesehensten Chirurgen der USA, dem TV-Sender ESPN.

Erneut erhob das Pacquiao-Lager schwere Vorwürfe gegen die für den Kampf zuständige Box-Kommission des Staates Nevada. Diese habe ihm am Kampfabend eine Medikation mit einem entzündungshemmenden Mittel verweigert, für das die US-Anti-Doping-Behörde USADA zuvor eine Freigabe erteilt hatte.

Pacquiao war in dem Kampf gegen Mayweather, den er einstimmig nach Punkten verlor, für seine Verhältnisse vor allen Dingen mit der rechten Hand extrem passiv aufgetreten.

Erst im Nachhinein nannte der 36-Jährige Probleme mit der Schulter als Grund. Die Verletzung habe er sich bereits Wochen vor dem Kampf zugezogen, er sei aber dennoch angetreten, weil sich sein Zustand zwischenzeitlich gebessert habe. 

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