vergrößernverkleinern
Wilfried Sauerland sieht keinen Grund für eine erneute Zusammenarbeit mit Marco Huck
Wilfried Sauerland sieht keinen Grund für eine erneute Zusammenarbeit mit Marco Huck © Getty Images

Eine Rückkehr des als Weltmeister entthronten Cruisergewichtlers Marco Huck zum Sauerland-Stall wird es wohl nicht geben.

"Ich sehe nicht die Notwendigkeit dafür. Er hat uns unter sehr unschönen Umständen, die ich nicht weiter erläutern will, verlassen und unsere Warnungen alle in den Wind geschlagen", sagte Promoter Wilfried Sauerland der Tageszeitung Die Welt.

Huck, der seinen WM-Gürtel am vergangenen Freitag in Newark durch technischen K.o. in Runde elf gegen den Polen Krzysztof Glowacki verlor, hatte sich Anfang Oktober 2014 von Sauerland getrennt, um sich wie Schwergewichts-Champ Wladimir Klitschko selbst zu vermarkten.

Zu diesem Zeitpunkt stand der Sauerland-Stall ohne Fernsehsender da, nachdem die ARD den zum Jahresende 2014 auslaufenden Vertrag gekündigt hatte. Kurze Zeit später jedoch stieg Sat.1 bei Sauerland ein.

Die Haltung des 30-Jährigen seinem Arbeitgeber gegenüber kritisierte auch dessen Ex-Trainer Ulli Wegner scharf.

"Er hat Sauerland Event im Stich gelassen, wo wir einen neuen Fernsehvertrag brauchten. Das war nicht gerade angenehm", sagte der Kulttrainer am Montagabend am Rande des Sport-Bild-Awards.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel