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Blackpool und München - Nach seiner Revanche gegen den früheren Rugby-Spieler Gerwyn Price legt Ex-Weltmeister Adrian Lewis in der Fehde auch verbal nach und kanzelt den Waliser richtig ab.

Adrian Lewis hat in seiner Fehde mit Gerwyn Price nachgelegt.

Im Interview nach seinem Sieg in der zweiten Runde des World Matchplay in Blackpool (täglich ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) zog der zweimalige Weltmeister noch einmal genüsslich über Price her.

"Ich habe totalen Müll zusammengespielt. Das zeigt, dass er einfach ein Nobody ist! So einfach ist das. Heute hat man den Unterschied zwischen wahrer Klasse und nicht so viel Klasse gesehen", sagte "Jackpot".

Heiße Darts-Rivalität seit Matchplay 2015

Schon Tage vor der Partie hatten sich die beiden Kontrahenten verbal und auf Twitter miteinander angelegt. Auslöser war der Sieg von Price über Lewis beim Matchplay 2015.

Schon nach seinem Auftaktsieg über Mark Webster war Lewis heiß auf die Revanche gegen Websters walisischen Landsmann gewesen: "Gerwyn Price hatte gegen mich letztes Jahr nur Glück, ich werde ihn problemlos schlagen."

Nachdem das Duell bei den britischen TV-Kollegen mit einem Boxkampf verglichen wurde, lästerte Price via Twitter über die Physis des stämmigen Lewis.

"Ich bin wohl der einzige, der zwölf Runden durchstehen würde, obwohl es wahrscheinlich ein K.o. in der zweiten Runde werden würde", schrieb Price.

Lewis twittert: Price ist "ein Großmaul"

Der ehemalige Rugby-Spieler hatte sich schon häufiger über die mangelnde Fitness der Darts-Profis geäußert.

Lewis antwortete mit einem eindeutigen Tweet: "Er ist ein Großmaul, der noch nie etwas gewonnen hat und nie etwas gewinnen wird. Er hat vor niemandem Respekt."

Böses Blut bei Lewis' Walk-On

Entsprechend hitzig ging es dann auch auf der Bühne zu. Price ließ sich demonstrativ zu Lewis' Walk-On-Musik feiern, der Engländer lächelte verächtlich.

Im Spiel brannte der Weltranglistenvierte Lewis dann zwar kein Feuerwerk ab, hatte den "Iceman" aber beim 11:5 letztlich locker im Griff.

Er trifft im Viertelfinale auf den starken Schotten Peter Wright, die Fehde mit Price dürfte freilich weitergehen.

© SPORT1
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