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Blackpool und München - Phil Taylor stürmt gegen Adrian Lewis ins Finale des World Matchplay. Vor allem auf sein Scoring kann er sich verlassen. Im Endspiel wartet Snakebite.

Peter Wright und Phil Taylor stehen sich beim Darts World Matchplay (täglich LIVE im TV auf SPORT1) im Finale gegenüber.

The Power setzte sich gegen seinen einstigen Ziehsohn Adrian "Jackpot" Lewis deutlich mit 17:9 durch. Deutlich mehr Mühe hatte Wright: Der Schotte setzte sich in einer verrückten Partie mit 17:15 gegen den Nordiren Daryl Gurney durch.

Lewis erwischte gegen Taylor den besseren Start und führte schnell mit 3:1, doch The Power konnte dieses Break schnell ausgleichen. Anschließend lieferten sich die beiden einen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Im 16. Leg konnte sich Legende Taylor aber ein wichtiges Break sichern - in dieser Phase hatte der 56-Jährige das bessere Scoring im Vergleich zu Lewis.

The Power macht seinem Namen alle Ehre

Anschließend wurde Taylor von Wurf zu Wurf stärker und übernahm die Kontrolle über die Partie. Mit seinen hohen Scores ließ er Lewis nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich in dieser Phase Break um Break, sodass sein Vorsprung stetig anwuchs.

Am Ende der Partie standen für Taylor ein sehr guter Schnitt von 103 Punkten und 28 Würfe über 100 Punkten. Nur bei den Checkouts lieferte The Power mit 34 Prozent eine schwächere Quote ab. Doch in seinem letzten Karriere-Jahr lässt der 56-Jährige mit seinem Finaleinzug noch einmal aufhorchen und zeigt, dass man ihn noch nicht abschreiben darf.

Mühsamer Kampf für Snakebite

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In der ersten Partie des Abends erwischte Turnier-Überraschung Gurney den besseren Start in die Partie und führte schnell mit 4:1 gegen den favorisierten Wright. Anschließend konnte Snakebite aber sieben Legs in Folge für sich entscheiden und ging mit 8:4 in Front. Vor allem auf die Doppelfelder hatte Gurney in dieser Phase große Probleme.

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Danach folgte die schwächste Phase der Partie, als auf einmal beide Spieler ihre Doppel nicht mehr trafen. So musste im 15. Leg die Doppel 1 für Wright zum Spielgewinn herhalten. Während Wright zwar deutlich in Front war, aber weiterhin kaum Doppelfelder traf, berappelte sich Gurney und kämpfte sich auf 9:11 heran. Vor allem sein verbessertes Scoring sorgte für die Aufholjagd.

Doch er konnte sein Zwischenhoch nicht konservieren und fiel wieder zurück in die Doppelschwäche und schlechtes Scoring. Aber auch Wrights Hoch war nur von kurzer Dauer. Beide Kontrahenten wechselten sich mit Höhen und Tiefen ab. Aber am Ende behielt Snakebite die Nerven und verwaltete seinen Vorsprung zum Finaleinzug.

Die Zahlen der Partie zeigen, auf welchem Niveau beide Spieler agierten: Gurney hatte mit 30 Prozent die bessere Checkout-Quote und war auch mit 94 Punkten im Dreidarts-Average vorne. Doch Peter Wright konnte 44 Mal mehr als 100 Punkte erzielen, was ihm mehr Checkout-Chancen ermöglichte.

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