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Franz Reindl ist seit Ende Juli Präsident des DEB

DEB-Präsident Franz Reindl lehnt eine inhaltliche Reaktion auf die massiven Attacken eines Teils der Landeseissportverbände (LEV) ab.

"Wir hatten eine Mitgliederversammlung, dort sind Beschlüsse gefasst worden. Das war ein demokratischer Prozess", sagte der 59-Jährige am Freitagvormittag.

Der Boss des Deutschen Eishockey-Bundes möchte den offenen Brief, in dem harsche Kritik am tatsächlichen Reformwillen des seit Juli amtierenden Präsidiums um Reindl geäußert wird, auch nicht grundsätzlich bewerten.

In dem an DEB-Finanzchef Berthold Wipfler adressierten Schreiben heißt es, es seien Wahlversprechen gebrochen und Partnerschaften ignoriert worden. "Ich will es überhaupt nicht kommentieren", sagte Reindl.

"Von der Hoffnung auf einen Neuanfang, tatsächliche Transparenz und einen Konsens zwischen allen Parteien ist nicht wirklich etwas übrig geblieben", hatte Manuel Hiemer, Vizepräsident des LEV Sachsen-Anhalt, formuliert.

Reindl und Wipfler hätten "jedwedes Vertrauen verspielt und sämtliche Erwartungen enttäuscht", hielten "an sämtlichen alten Rockzipfeln fest", die Kommunikation mit den Landesverbänden sei "völlig unterirdisch".

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