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Der deutsche Vizemeister verpasst gegen Frölunda das Weiterkommen denkbar knapp. Die Eisbären kommen weiter. Ein Trio beißt sich an finnischen Topklubs die Zähne aus.

Der deutsche Vizemeister ERC Ingolstadt hat in der Eishockey-Champions-League (CHL) einen Überraschungs-Coup denkbar knapp verpasst. Bei der 1:4 (0:1, 1:0, 0:2, 0:1)-Niederlage im Rückspiel der ersten Play-off-Runde beim Mitfavoriten Frölunda Göteborg fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Trotz des 4:2-Sieges im Hinspiel verpasste Ingolstadt damit den Einzug ins Achtelfinale.

Bengtsson und Lasch schocken ERC

Den dritten Treffer durch Lukas Bengtsson kassierte Ingolstadt elf Sekunde vor dem Ende der regulären Spielzeit, eine 1:2-Niederlage hätte dem ERC zum Weiterkommen gereicht. In der aus dem Tor resultierenden Overtime sorgte Ryan Lasch für die Entscheidung (67.). Alexander Barta (34.) hatte im zweiten Drittel den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Bayern erzielt.

Als einziger Vertreter aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreichten die Eisbären Berlin die Runde der besten 16. Dem Team des ehemaligen Bundestrainers Uwe Krupp reichte nach dem 3:0 im Hinspiel ein 3:3 (1:1, 2:2, 0:0) bei den Stavanger Oilers (Norwegen).

DEG scheitert an Oulu

Die drei weiteren deutschen Starter schieden gegen finnische Top-Klubs aus.

Meister Adler Mannheim zog trotz eines 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen die Espoo Blues den Kürzeren, nachdem es im Hinspiel eine deutliche 1:4-Niederlage gegeben hatte. Red Bull München verlor auch das zweite Aufeinandertreffen mit Lukko Rauma 0:3 (0:1, 0:0, 0:2/Hinspiel 3:5). Die Düsseldorfer EG scheiterte bei Kärpät Oulu mit 0:3 (0:3, 0:0, 0:0), alle drei Treffer fielen in den ersten 15 Minuten. Bereits das Hinspiel gegen den Vorjahres-Halbfinalisten hatte Düsseldorf mit 0:2 verloren.

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