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Durch den Eisschaden droht der DEG eine Strafe durch die DEL © Twitter@DuesseldorferEG

Das Playoff-Halbfinalspiel zwischen der Düsseldorfer EG und dem ERC Ingolstadt steht aufgrund eines Eisschadens am Rande des Abbruchs. Die DEL ermittelt nun.

Wegen des Eisschadens im zweiten Playoff-Halbfinale zwischen der Düsseldorfer EG und dem ERC Ingolstadt (2:5), der zu einer fast 90-minütigen Verzögerung führte, hat die Deutsche Eishockey Liga (DEL) Ermittlungen aufgenommen.

"Wir werden eruieren, was genau passiert ist", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: "Wenn ein Verschulden der DEG vorliegt, kann es eine Geldstrafe geben."

Das Schlussdrittel hatte erst mit 86-minütiger Verspätung begonnen, weil eine Werbefolie am Bullypunkt aus dem Eis ragte.

Schon im zweiten Drittel hatte es deshalb eine kurze Unterbrechung gegeben. Die DEL-Regularien sehen vor, dass ein Spiel für maximal 90 Minuten unterbrochen werden kann. Kann dann immer noch nicht weitergespielt werden, wird die Partie für das Gastteam gewertet.

Die Werbefolie soll, so Tripcke, Anfang Januar angebracht worden sein. "Sie ist monatelang problemlos bespielt worden", erklärte er.

Offenbar war jedoch das Eis darüber dünner als über anderen Werbeflächen. Titelverteidiger Ingolstadt glich mit dem Sieg in Düsseldorf nach dem 1:2 nach Verlängerung zum Auftakt der Best-of-seven-Serie auf 1:1 aus.

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