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Die DEL plant die Rückkehr zu Auf- und Abstieg © Getty Images

Die Liga möchte keine geschlossene Gesellschaft mehr sein und einigt sich mit den Vertretern des Unterhauses über entsprechende Reformen des Regelwerks.

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) will keine geschlossene Gesellschaft mehr sein, sondern den Auf- und Abstieg wieder einführen. 2018 könnte es den ersten sportlichen Aufsteiger nach zwölf Jahren geben.

Auf diesen Fahrplan einigte sich die DEL mit der zweiten Liga DEL2, die entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Dienstag in Krefeld DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und sein DEL2-Kollege Rene Rudorisch.

"Wir haben uns auf ein Regelwerk geeinigt, an dessen Erfüllung durch die DEL2 die nachhaltige Verzahnung beider Ligen geknüpft ist", sagte Tripcke. "Dies ist ein wichtiger Schritt für den Eishockeysport", meinte Rudorisch, "ich bin optimistisch, dass unser gemeinsamer Plan aufgehen wird."

Der letzte sportliche Aufsteiger in die DEL waren 2006 die Straubing Tigers, letzter Absteiger die Kassel Huskies.

In den vergangenen Jahren hatte die DEL sich abgeschottet, weil sie in der zweiten Liga die wirtschaftlichen Voraussetzungen sowohl für einen Absteiger als auch für potenzielle Aufsteiger nicht erfüllt sah. Die neue Vereinbarung sieht vor, dass Aufstiegsaspiranten vor der Saison eine Sicherheit von 800.000 Euro hinterlegen müssen. Der Tabellenletzte der Hauptrunde soll direkt absteigen, der Zweitligameister aufsteigen.

Vor dem Start in ihre 22. Spielzeit am Freitag steht die DEL wirtschaftlich so stark da wie noch nie. In der abgelaufenen Saison steigerten die 14 Klubs ihren Gesamtumsatz um 1,3 Millionen Euro auf den Rekordwert von 107,4 Millionen Euro. Das durchschnittliche Betriebsergebnis stieg damit auf 7,7 Millionen Euro.

Drei Tage vor dem Saisonstart ermittelte die DEL auf dem Eis in Krefeld zudem ihre Besten.

Den härtesten Schuss hatte der Nürnberger Kurtis Foster mit 169 km/h, schnellster Läufer war der Kölner Sebastian Uvira, geschicktester Spieler der Augsburger Drew LeBlanc.

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