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DEL - Koelner Haie vs Iserlohn Roosters
Die Kölner Haie haben weiter Grund zur Freude © Getty Images

Die Kölner Haie festigen ihre Spitzenposition in der DEL mit einem knappen Sieg gegen Augsburg. Neuer Zweiter ist Wolfsburg nach einem Patzer von Meister München.

Tabellenführer Kölner Haie hat am neunten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit dem siebten Saisonsieg seine Tabellenführung ausgebaut (SERVICE: Die Tabelle).

Gegen die Augsburger Panther gewannen die Domstädter am Freitag mit 3:2 (1:0, 0:0, 2:2).

Neuer Zweiter sind die Grizzlys Wolfsburg, die die Schwenninger Wild Wings 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) bezwangen. Meister Red Bull München fiel wegen einer 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)-Pleite bei den Iserlohn Roosters auf Rang drei zurück.

Erster Sieg nach drei Pleiten

Die Eisbären Berlin feierten dagegen nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ihren ersten Sieg. Beim ERC Ingolstadt triumphierte die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp mit 7:4 (4:0, 1:3, 2:1) und ist nun Sechster. Auf Rang vier stehen die Adler Mannheim nach ihrem 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)-Erfolg gegen die Fischtown Pinguins. 

Dahinter stehen die Nürnberg Ice Tigers, die nach dem 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) bei der Düsseldorfer EG punktgleich mit den Eisbären Berlin sind (beide 15). Die Krefeld Pinguine besiegten die Straubing Tigers in deren Halle mit 7:3 (1:2, 2:1, 4:0).

Köln ging durch den Kanadier Ryan Jones (20.) und T.J. Mulock (44.) in Führung, ehe T.J. Trevelyan (45.) dem neuen Tabellenletzten Augsburg zum Anschluss verhalf. Das 3:1 von Johannes Salmonsson (59.) verkürzten die bayerischen Schwaben in Person des US-Amerikaners Evan Trupp (59.), verpassten jedoch den Ausgleich.

München mit nur einem Tor

Für die Treffer der Grizzlys zeichneten Alexander Weiss (15.) und Kris Foucault (28.) verantwortlich. Will Acton (21.) erzielte für Schwenningen den zwischenzeitlichen Ausgleich. München konnte lediglich das Tor zum 1:2 durch Konrad Abeltshauser (35.) bejubeln. Zuvor hatten Jason Jaspers (24.) und Blair Jones (25.) Iserlohn per Doppelschlag in Front gebracht.

Beim Torfestival der Eisbären Berlin war Nick Petersen (2./40.) mit zwei Treffern der erfolgreichste Schütze.

Die Spiele im Stenogramm:

Iserlohn Roosters - Red Bull München 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)
Tore: 1:0 Jaspers (23:27), 2:0 Jones (24:02), 2:1 Abeltshauser (34:11)
Schiedsrichter: Brill/Steinecke (Zweibrücken/Erfurt)
Zuschauer: 4048.
Strafminuten: Iserlohn 8 - München 26
ERC Ingolstadt - Eisbären Berlin 4:7 (0:4, 3:1, 1:2)
Tore: 0:1 Petersen (01:48), 0:2 Olver (04:11), 0:3 Hördler (12:34), 0:4 Rankel (16:29), 1:4 Jacques (25:01), 2:4 Taticek (25:42), 3:4 Kohl (28:34), 3:5 Petersen (39:15), 4:5 Pohl (43:28), 4:6 Wissmann (47:37), 4:7 Fischbuch (58:00)
Schiedsrichter: Konc/Piechaczek (Slowakei/Landsberg)
Strafminuten: Ingolstadt 6 - Berlin 10
Zuschauer: 3755

Straubing Tigers - Krefeld Pinguine 3:7 (2:1, 1:2, 0:4)
Tore: 1:0 Oblinger (11:19), 2:0 Connolly (15:04), 2:1 Hauner (15:37), 3:1 Williams (25:36), 3:2 Kretschmann (30:18), 3:3 Kretschmann (32:53), 3:4 Müller (40:19), 3:5 Collins (41:55), 3:6 Collins (45:35), 3:7 Mancari (58:06)
Schiedsrichter: Daniels/Schütz (Gelsenkirchen/Bad Aibling)
Strafminuten: Straubing 6 - Krefeld 10
Zuschauer: 3751
Kölner Haie - Augsburger Panther 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)
Tore: 1:0 Jones (19:57), 2:0 Mulock (43:35), 2:1 Trevelyan (44:20), 3:1 Salmonsson (58:06), 3:2 Trupp (58:32)
Schiedsrichter: Köttstorfer/Rohatsch (Bad Aibling/Lindau)
Strafminuten: Köln 33 - Augsburg 8
Wolfsburg Grizzlys - Schwenninger Wild Wings 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Tore: 1:0 Weiss (14:14), 1:1 Acton (20:40), 2:1 Foucault (27:45).
Schiedsrichter: Kopitz/Schukies (Iserlohn/Herne)
Strafminuten: Wolfsburg 8 - Schwenningen 8
Zuschauer: 2424
Düsseldorfer EG - Nürnberg Ice Tigers 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
Tore: 0:1 Pföderl (3:04), 0:2 Reinprecht (29:15), 0:3 Dupuis (53:52), 0:4 Pföderl (57:49)
Schiedsrichter: Schimm/Iwert (Waldkraiburg/Harsefeld)
Strafminuten: Düsseldorf 6 - Nürnberg 33
Adler Mannheim - Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)
Tore: 1:0 Carle (07:03), 1:1 Bast (12:46), 2:1 Ullmann (22:43), 3:1 Kolarik (24:23), 4:1 Tardif (25:02), 4:2 Lampl (35:07)
Schiedsrichter: Brüggemann/Oswald (Iserlohn/Kaufbeuren)
Strafminuten: Mannheim 6 - Bremerhaven 10
Zuschauer: 9518

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