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Felix Schütz spielt künftig für Awangard Omsk
Felix Schütz hat sich bei einem Zusammenprall verletzt © getty

Das Verletzungspech bei der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft hört nicht auf, Felix Schütz ist das nächste Opfer. Bundestrainer Marco Sturm setzt auf den Faktor Zeit.

Das Verletzungspech bei der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft nimmt immer größere Ausmaße an.

Beim 4:2-Arbeitssieg gegen Aufsteiger Ungarn zum Gruppenabschluss in St. Petersburg verletzte sich Stürmer Felix Schütz bei einem Zusammenprall mit Teamkollege Daryl Boyle in der 12. Minute. Danach konnte der Schweden-Legionär, der in sieben Vorrundenspielen starke sieben Scorerpunkte erzielte, nicht mehr aufs Eis zurück.

Sein Einsatz im Viertelfinale am Donnerstag (ab 19.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1im LIVESTREAM und im LIVETICKER) ist höchst fraglich.

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"Das ist natürlich bitter. Wir haben jetzt zwei Tage frei, ich habe noch die Hoffnung, dass Felix vielleicht noch zurückkommt", sagte Bundestrainer Marco Sturm.

DEB-Präsident Franz Reindl meinte: "Wenn ich sehe, wie die beiden eigenen Spieler zusammenfahren, dann fühle ich den Schmerz aus der Entfernung. Jetzt hoffen wir mal, dass es nicht ganz so schlimm ist, wie es ausgeschaut hat."

Zuvor waren bereits NHL-Profi Tobias Rieder (Knieverletzung), der Wolfsburger Gerrit Fauser (Schulterprobleme) und der Kölner Torsten Ankert (Oberschenkelverletzung) vorzeitig von der WM abgereist.

Der Berliner Verteidiger Constantin Braun, der gegen Ungarn das vorentscheidende 3:2 erzielte, plagt sich seit Tagen mit einer schmerzhaften Fußverletzung.

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