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Franz Reindl (l., hier mit Uwe Krupp) holte bei Olympia 1976 mit Deutschland Bronze

Der neue Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Franz Reindl, hat ein Interesse an Ex-Bundestrainer Uwe Krupp nicht verneint:

"Es ist super, wenn ein Trainer wie Uwe Krupp auf dem Markt ist. Da gibt es niemand, der das nicht so sieht. Aber wir wissen ja nicht, wie lange er noch auf dem Markt ist", sagte Reindl im SPORT1-Interview.

Krupp ist nach seiner Entlassung bei den Kölner Haien am 10. Oktober 2014 ohne Job und könnte Bundestrainer Pat Cortina ablösen, der nicht als unumstritten gilt.

Dennoch ist Cortina erster Ansprechpartner für den Trainerposten. Cortina absolviere sein drittes Vertragsjahr "bis jetzt hervorragend. Durch die Trennung Sportdirektor und Bundestrainer ist eine Last von ihm abgefallen. Wenn das Vertragsjahr zu Ende ist, setzen wir uns zuerst mit dem Partner zusammen, den wir haben."

In der vergangenen Woche hatte Cortina mit der Nationalmannschaft den Deutschland-Cup in München gewonnen.

Reindl hat mit dem DEB-Team große Pläne, bei der WM 2015 strebt er die Runde der letzten Acht an:

"Wenn Pat Cortina es schafft, dass er das Team in der wenigen Zeit optimal vorbereiten kann und die Spieler alle kommen können, die er nominiert, haben wir eine gute Mannschaft für Prag. Dann können wir unter die ersten Zehn und wenn es ganz gut läuft, ins Viertelfinale kommen."

Langfristig sollen gar Erfolge wie das Halbfinale bei der Heim-WM 2010 die Norm sein: "Wir wollen uns nachhaltig in der Weltspitze etablieren und vielleicht irgendwann wieder echt konkurrenzfähig um Medaillen antreten", sagte Reindl bei SPORT1.

Reindl strebt an, dass Eishockey nach Fußball die Sportart Nummer zwei in Deutschland wird.

Hier weiterlesen: "Super, dass Krupp auf dem Markt ist"

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