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Franz Reindl hatte im Juli Uwe Harnos als DEB-Präsident beerbt

Das neue Präsidium des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) um Franz Reindl hat in einem offenen Brief geäußerte Kritik einzelner Landesverbände vehement zurückgewiesen.

"Wir sind offen für jede Art von Kritik, aber der Brief zeugt von großer Unkenntnis der tatsächlichen Lage und enthält nachweislich erhebliche Falschbehauptungen", sagte DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Die Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. November den tatsächlichen Reformwillen von Reindl und Co. bezweifelt.

In dem an DEB-Finanzchef Berthold Wipfler adressierten Schreiben hieß es, es seien Wahlversprechen gebrochen und Partnerschaften ignoriert worden.

"Kritik setzt voraus, dass die Kritiker wissen, wovon sie reden", erklärte Hindelang weiter: "Genau dafür haben wir das Angebot des Dialogtags gemacht." Am Tag vor der Mitgliederversammlung war mit allen Beteiligten über die prekäre Finanzlage des DEB und das geplante Sanierungskonzept gesprochen worden.

Schließlich beschlossen die DEB-Mitglieder, die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Öffentliche Kritik vonseiten der Landesverbände gab es zunächst nicht. Erst einige Tage später richteten zwei Verbände einen offenen Brief an Wipfler.

Hindelang erklärte, man sei auch weiterhin für "jede Interessengruppe offen und gesprächsbereit", werde künftig aber "Falschdarstellungen und Diffamierungen nicht mehr tolerieren".

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