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© DreamHack - Adela Sznajder

Kattowitz - Die Dänen von Astralis gewannen mit den Intel Extreme Masters bereits ihr zweites großes Turnier in diesem Jahr und bleiben damit das beste Team der Welt.

Von Danny Singer

Seit Jahren zählt das dänische Team rund um den Star-AWP-Spieler dev1ce zu den besten, was die internationale CS:GO-Szene zu bieten hat. Der wirkliche Durchbruch gelang Astralis jedoch erst Ende 2016. Mit einem Sieg bei den Finals der ECS Season #2 sicherten sich die Dänen den ersten Erfolg seit langem. Seitdem läuft es bei den Spielern rund um Ansager gla1ve.

Der Zweikampf mit Virtus.pro

Wenn es um die Weltspitze geht, fallen momentan zwei Namen am häufigsten: Astralis, als amtierender Major-Champion und Virtus.pro als Major-Finalist und Gewinner der DreamHack Masters in Las Vegas.

Seit Monaten befinden sich beide Teams in einer bestechenden Form. Sowohl beim ELEAGUE Major, als auch bei den darauffolgenden DreamHack Masters trafen beide Teams direkt aufeinander. Während Astralis sich beim Major durchsetzen konnte, war Virtus in Las Vegas erfolgreich.

Die Intel Extreme Masters in Kattowitz sollten Auskunft darüber geben, welches der beiden Teams die Weltspitze für sich beanspruchen kann. Die Entscheidung fiel bereits in der Gruppenphase. Während VP es nicht einmal aus der Vorrunde schaffte, sicherte sich Astralis den Turniersieg und bleibt damit das beste Line-up auf diesem Planeten.

Der Clutch-Master der Dänen

Xyp9x ist ein Spieler, der in brenzlichen Situationen die Nerven behält. Bereits beim Major in Atlanta sorgte er mit einem starken Eins-gegen-Drei-Clutch für Aufsehen. Im Finale schaltete der Däne drei Spieler aus und überlebte diese Schlüsselrunde mit nur einem einzigen Lebenspunkt.

In Kattowitz übertraf Xyp9x sich selbst. Im gesamten Turnier entschied er zwölf Clutch-Runden für sich und verhalf somit seinem Team zum Turniersieg. Aus diesen gewonnenen Runden folgt auch der niedrigste Tode-pro-Runde-Wert des Turniers. Dieser liegt bei 0,58.

Der beste Map-Pool der Szene

Bei vielen Teams starten die Probleme bereits im Mapvote, nicht so bei Astralis. Es gibt kaum eine Map, die die Dänen nicht können. Lediglich auf Cache und Mirage haben dev1ce und Co. eine Siegrate, die niedriger ist als 70 Prozent in den letzten drei Monaten. 

Cache ist auch die einzige Map, die den Spielern von Astralis eine Niederlage in der Gruppenphase der IEM einbrachte. Besonders im Finale machte sich der tiefe Map-Pool bemerkbar. In einem Best-of-Five hatte FaZe wenig Möglichkeiten Astralis gefährlich zu werden. Auch hier, war es nur Cache, die Astralis abgeben musste.

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