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mYinsanity fährt zu den World Finals! © ESL - Joe Brady

Die Deutschen von Team mYinsanity demontierten die Konkurrenz in Tours und sind für die World Finals in Schweden qualifiziert.

Keine einzige Karte gab mYinsanity während des Turniers ab - man verbuchte eine Statistik von 10 Siegen zu keiner Niederlage.

Nachdem das Lineup rund um den deutschen eSports-Veteranen Dennis "HasuObs" Schneider zuletzt drei Zweitplatzierungen bei den European Finals erspielte, konnte man nun endlich Gold holen.

Damit gehen 25.000 US-Dollar Preisgeld einher. 

Dignitas patzt

Zuletzt gewann Dignitas die European Finals in Leicester und galt damit als bestes Team des Kontinents. 

In Tours offenbarte sich dann jedoch ein ganz anderes Bild: Nach Niederlagen gegen mYinsanity und teh89 waren die eigentlichen Favoriten bereits in der Gruppenphase raus.

Auf Twitter wandte sich Teamcaptain James "Bakery" Baker an die Fans und entschuldigte sich für die schwachen Leistungen. 

Man habe sich zu schlecht an das aktuelle Meta-Game angepasst und gleichzeitig mit seiner Krankheit zu kämpfen gehabt. Er habe derzeit keine Stimme, was das Ansagen von Taktiken  unmöglich mache.

mYinsanity unaufhaltsam

Die Cinderella-Story der deutschen Heroes of the Storm-Stars von mYinsanity wurde endlich perfekt.

In den Playoffs konnten sie sich gegen ihre Konkurrenten von Liquid beweisen und im Folgenden Fnatic dominieren. 

mYinsanity wirkte überlegen. Die Kommentatoren scherzten, dass man für die Deutschen eigentlich vier Banns während der Draft-Phase benötige.

Nur einmal wurde es knapp: Fnatic hatte mit einem unkonventionellen Stitches-Pick Erfolg und konnte im zweiten Spiel auf den Core von mYi pushen.

Dieser überlebte jedoch mit einem Prozent Leben. Im Folgenden machte mYinsanity wieder den Sack zu.

Nurok machte mit seinem abschließenden Statement schließlich Lust auf die Global Finals im Juni: "Europa ist bei weitem viel zu einfach für uns."

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