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H2k rund um ihren AD-Carry FORG1VEN wirken trotz Ersatz-Mid-Laner unaufhaltsam © Riot Games

Berlin - Am zehnten Spieltag der EU LCS hat keine Partie einen eindeutigen Favoriten. Alle Augen richten sich jedoch auf das Top-Match H2k gegen G2 Esports.

Der heutige Spieltag der EU LCS könnte kaum spannender sein. G2 wird mit H2k aushandeln, ob der erste Tabellenplatz weiterhin geteilt werden muss, Fnatic hat sich mit ihrem neuen Support Klaj erstmals gegen einen ebenbürtigen Gegner zu beweisen und Origen kann gegen Vitality demonstrieren, dass die anfänglichen Schwierigkeiten der Geschichte angehören.

H2k und G2 im Kopf-an-Kopf-Rennen

Bis gestern wurde der erste Tabellenplatz der EU LCS immer von mindestens zwei Teams belegt - zuletzt waren es H2k-Gaming und G2 Esports. Nachdem G2 jedoch eine Pleite gegen Vitality kassierte, konnte H2k den Thron für sich beanspruchen.

Ihr heutiges Duell verpricht, das beste Match der bisherigen Saison zu werden - dabei tritt H2k nicht einmal mit ihrem vollwertigen Start-Roster an.

Seit fünf Spieltagen muss man bereits auf Ryu in der Mid-Lane verzichten, doch die Leistungen seines Ersatzmannes zeugen von der Dominanz des Rosters: SELFIE gewann zusammen mit FORG1VEN und Co. jedes Match. Damit hat das polnische Nachwuchstalent ironischerweise eine tadellose Statistik von 5:0, wähend man zusammen mit Ryu anfangs eine Partie gegen Fnatic abgab.

Origen muss anfangen, zu überzeugen

Der Start in den Spring Split war für Origen ein sehr langsamer. Man verlor einige Partien, die man angesichts der Stärke auf dem Papier eigentlich hätte dominieren sollen.

Momentan befindet sich das Roster rund um die zwei Deutschen Ausnahmetalente PowerOfEvil und Amazing mit fünf Siegen und vier Niederlagen auf dem 6. Tabellenplatz.

Im SPORT1-Interview prophezeite der deutsche Jungler vor Saisonstart folgende Entwicklung: "Ich gehe davon aus, dass wir langsam starten und im guten Mittelfeld landen. Umso wichtiger der Wettkampf dann wird, desto stärker werden wir. Zum Anfang der Saison erwarte ich keine Wunder und auch kein 18:0 wie bei Fnatic. Ich möchte einfach nur gute Spiele haben, mit dem Team viel dazulernen und unter uns Fünf eine gute Synergie aufbauen."

Allmählich wird der Wettkampf wichtig. Heute startet die Rückrunde der regulären Saison und Origen hat nur zwei Plätze Abstand zu den Relegationskandidaten. Damit sind sie nach aktuellem Standing noch gerade so in den Playoffs, wo es um die Qualifikation für das Mid-Season-Invitational geht.

Des Weiteren steht für die Truppe in knapp einem Monat die IEM World Championship in Kattowitz an. Es bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, um spielerisch auf das Top-Niveau zu gelangen, das man von ihnen bei der WM sah.

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