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ROCCAT beendete die reguläre Saison auf dem letzten Platz in der LCS © Riot Games

Berlin - In einem Krimi über fünf Spiele sichert sich ROCCAT die Chance, in der LCS zu bleiben. Morgen muss man gegen Schalke ran.

Von Danny Singer

Heute fand das erste Match im Promotion-Tournament der LCS statt.

In diesem Turnier versuchen zwei Teams, aus der Challenger Series in die europäische Königsklasse aufzusteigen, während die drei schwächsten Teams der LCS alles daran setzen, um dies zu verhindern.

Zu Beginn war noch alles gut

Im heutigen Match trafen das Tabellenschlusslicht ROCCAT auf den Tabellenzweiten der Challenger Series, Millenium. 

Zu Beginn waren Betsy und Co. noch im Soll. Das erste Match konnte das LCS-Team wie zu erwarten für sich entscheiden, doch dann folgte ein Aufbäumen des Underdogs. 

Der harte Schlagabtausch

Die ersten vier Games entschieden die Teams abwechselnd für sich. Beim Stande von 2:2 musste das letzte Spiel entscheiden, wer schon heute seine Koffer in Berlin packen kann und in der nächsten Saison nicht in der LCS spielen wird. 

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Das Spiel war sehr ausgeglichen. Die Teams verschenkten ein paar Kills, jedoch nichts Weltbewegendes oder gar Spielentscheidendes. 

Im Laufe des Mid-Games konnte ROCCAT einen Team-Fight in der Baron-Grube gewinnen und sich dadurch den wichtigen Buff sichern. Der anschließende Elder-Drache sorgte für den sicheren Sieg.

ROCCAT kontrollierte erst die Bot-Lane und im folgenden Team-Fight konnte Steeelback mit einem Triplekill das Spiel endgültig entscheiden. 

Wie geht es jetzt weiter?

Trotz des Sieges ist der Klassenerhalt von ROCCAT noch nicht in trockenen Tüchern. Am Freitag trifft das Werksteam des deutschen Peripherie-Herstellers auf den FC Schalke 04 eSports. 

Der Sieger dieses Spiels kann sich über einen LCS-Platz freuen, während der Verlierer im letzten Entscheidungsspiel am Sonntag noch einmal alles geben muss, um den dritten LCS-Platz zu ergattern.

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