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Die deutschen Turnerinnen um Elisabeth Seitz sichern sich bei den Europaspielen in Baku die Silbermedaille. Bei den Herren überzeugt Fabian Hambüchen individuell.

Die deutschen Turnerinnen hat sich bei den Europaspielen in Baku/Aserbaidschan die Silbermedaille gesichert.

Die Riege in der Besetzung Sophie Scheder, Elisabeth Seitz und Leah Grießer verteidigte am zweiten Tag mit 110,397 Punkten ihren zweiten Platz hinter Russland (116,897).

"Es ist ein unfassbares Gefühl. Wir sind sprachlos", sagte Scheder bei SPORT1.

Auch Grießer freute sich über die Silbermedaille, wenngleich sie nicht zu 100 Prozent zufrieden war: "Es war nicht der perfekte Wettkampf. Aber das zeigt, dass wir Potenzial nach oben haben."

Die Männer mit dem früheren Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen, Andreas Toba und Sebastian Krimma verpassten wie erwartet eine Medaille, verbesserten sich aber von Platz acht auf Rang fünf (172, 796). Gold ging auch hier an Russland.

"Wir haben gezeigt, dass wir bei der WM ein starkes Team sein werden und mit uns zu rechnen ist", gab sich Hambüchen bei SPORT1 zuversichtlich.

Hambüchen überzeugte erneut individuell und hat noch vier weitere Medaillenchancen: Neben dem Mehrkampffinale am Donnerstag qualifizierte sich der 27-Jährige für drei Einzelentscheidungen am Samstag (Boden, Ringe, Reck). Bei den Frauen kann Scheder im Finale im Mehrkampf sowie am Stufenbarren und Schwebebalken auf weiters Edelmetall hoffen.

"Wir haben gestern Abend einfach mal Karten gespielt mit unseren Mitbewohnern, damit wir uns mal wieder locker machen", sagte Hambüchen. Bundestrainer bemerkte, die Mannschaft habe gezeigt, "einen Arsch in der Hose und Charakter" zu besitzen.

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