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Kevin Kraus erklärt

Heidenheim - Der 1. FC Nürnberg rutscht nach einer erneuten Pleite auf Rang 16 ab. Ismael steht vor dem Aus. Heidenheim baut eine Serie aus.

Der 1. FC Heidenheim hat Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg noch tiefer in die Krise gestürzt. Der Aufsteiger blieb durch ein 3:0 (2:0) am 7. Spieltag gegen den Club auch im vierten Saisonspiel vor eigenem Publikum ungeschlagen (Highlights Mi., ab 22 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

Während Heidenheim mit elf Punkten den Kontakt zur Spitzengruppe herstellte, wird es für Nürnberg immer brenzliger. Nach der fünften Niederlage aus den letzten sechs Spielen rutschten die Franken mit nur sechs Zählern sogar auf den Abstiegs-Relegationsplatz ab (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Zudem müssen sie im nächsten Spiel auf ihren Kapitän Jan Polak verzichten, der wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (70.).

Für Trainer Valerien Ismael wird es nun ungemütlich. Der Franzose steht beim Club vor dem Aus.

Die Hoffnungen der Nürnberger auf eine Wende wurden vor 13.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion schnell zunichte gemacht.

Kapitän Marc Schnatterer, der am Vortag seinen Vertrag bis 2020 verlängert hatte, schloss in der dritten Minute den ersten Angriff der Heidenheimer zum 1:0 ab.

Sechs Minuten später legte Schnatterer mit einem Freistoß auf Kevin Kraus auf, der direkt verwandelte.

Für den Endstand sorgte Patrick Mayer per Foulelfmeter (59.). Torwart Raphael Schäfer hatte Florian Niederlechner zu Fall gebracht.

 

Die "Clubberer" legten engagiert los, doch der Doppelschlag in der Anfangsphase warf alle Bemühungen über den Haufen.

Heidenheim lauerte in der Folgezeit auf Konter. Nürnberg fehlten die spielerischen Mittel, um Lücken in der gegnerischen Abwehr aufzureißen.

Beste Spieler bei Heidenheim waren Kraus und Marcel Titsch-Rivero, bei Nürnberg konnte lediglich Alessandro Schöpf überzeugen.

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