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Markus von Ahlen ist zum zweiten Mal Interimstrainer bei 1860 München

Interimstrainer Markus von Ahlen will beim gestrauchelten Zweitligisten 1860 München auf eine Revolution verzichten.

"Wir haben absolut wenig Zeit", sagte der Nachfolger des am Mittwoch entlassenen Ricardo Moniz mit Blick auf das Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Freitag, "deshalb geht es nur um ein paar einfache, taktische Dinge. Mehr ist aber gerade nicht machbar."

Insgesamt wolle 1860 zwar "eine neue Mannschaft aufbauen und eine neue Spielweise entwickeln".

Doch er wolle trotzdem nicht viel verändern, sagte der bisherige Assistent von Moniz.

"Es geht darum, kurzfristig Kontinuität zu halten", ergänzte von Ahlen, der bei den Sechzigern bereits zum dritten Mal nach einer Trainer-Entlassung kurzfristig einspringt.

In den abschließenden fünf Spielen der Vorsaison holte der deutsche Meister von 1966 unter von Ahlen immerhin zehn Punkte.

Das 4-2-3-1-System, mit dem er damals erfolgreich spielen ließ, werde aber zunächst keine Renaissance erleben, meinte von Ahlen, dessen Tendenz "ganz klar zum 4-3-3 geht".

Überdies hofft er auf "mehr Stabilität" im Spiel der Blauen.

An der Seite des 43-Jährigen wird wie bereits im April zunächst Filip Tapalovic als "Co" tätig sein, der die U19 der Löwen betreut.

"Filip hat das damals super gemacht", sagte von Ahlen.

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