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Zlatko Dedic
Zlatko Dedic schoss das 1:0 für den FSV Frankfurt in München © getty

1860 München setzt gegen den FSV Frankfurt seine schwarze Heimserie fort. Kurz vor Schluss kommt der K.o.-Schlag.

1860 München hat seine schwarze Heimserie fortgesetzt.

Die Löwen verloren zuhause trotz Überlegenheit auch gegen den FSV Frankfurt mit 0:2 (0:1) und mussten erneut einen herben Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen (Highlights ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

In bislang sieben Partien in der Allianz Arena gab es nur einen Sieg, dafür schon fünf Niederlagen.

Der FSV landete dagegen den vierten Auswärtssieg in Serie und konnte sich dadurch etwas von der Abstiegsregion absetzen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Kein Rezept ohne Okotie

Zlatko Dedic brachte die Hessen in der 44. Minute in Führung, Mario Engels, Sohn von Ex-Nationalspieler Stephan Engels, sorgte eine Minute vor dem Ende für die Entscheidung.

1860 konnte vor nur 13.800 Zuschauern den Ausfall von Torjäger Rubin Okotie, der die Torschützenliste mit zehn Treffern anführt, nicht kompensieren. Der Österreicher musste wegen einer Kniestauchung kurzfristig passen.

In einer Partie auf sehr überschaubarem Niveau fiel die Führung durch Dedic überraschend. Die Münchner hatten die Partie zu diesem Zeitpunkt im Griff und waren nach müdem Beginn etwas aktiver geworden. Der auffällige Daniel Adlung wurde bei zwei Schüssen aber noch im letzten Moment abgeblockt.

1860 zu einfallslos

Der FSV war offensiv gar nicht in Erscheinung getreten, ehe Dedic einen Alleingang gekonnt abschloss. Die Löwen-Abwehr sah dabei nicht gut aus.

Nach dem Wechsel waren die Löwen um den Ausgleich bemüht. Das überlegene Team von Trainer Markus von Ahlen agierte aber meist zu einfallslos, um die dicht gestaffelte FSV-Defensive um den kampfstarken Hanno Balitsch ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

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