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KSC FSV Frankfurt Hennings
Stürmer Rouwen Hennings (r.) erzielt gegen den FSV seine Saisontore vier und fünf © imago

Karlsruhe - Dem FSV Frankfurt droht in Karlsruhe zeitweise ein Debakel. Die Badener bekräftigen eindrucksvoll ihre Ambitionen auf die Bundesliga.

Der Karlsruher SC hat im Aufstiegskampf Stärke demonstriert und vorerst den zweiten Tabellenplatz erobert.

Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gewann zum Auftakt des 19. Spieltags gegen den FSV Frankfurt 4:1 (2:0) und liegt mit nun 33 Zählern nur noch sechs hinter Herbstmeister FC Ingolstadt (39).

"Wir können absolut zufrieden sein", sagte Kauczinski bei "Sky": "Wir hatten ganz viel Ballbesitz, haben gute Lösungen gefunden und richtig gut kombiniert. Wir hätten sogar noch mehr Tore machen können."

Aufsteiger Darmstadt 98 könnte am Sonntag (13.30) mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aber wieder am KSC vorbeiziehen. Frankfurt liegt weiter im unteren Mittelfeld der Tabelle.

Die Highlights des Spiels zum Nachhören im Sportradio SPORT1.fm

Hennings ragt heraus

Stürmer Rouwen Hennings (16./52.) war mit seinen Saisontreffern vier und fünf der herausragende Spieler bei den deutlich überlegenen Karlsruhern (Highlights Fr., ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

Zudem trafen Reinhold Yabo (16.) und Dimitrij Nazarov (66., Foulelfmeter) für den KSC. Mohamed Aoudia (72.) gelang nur noch der Frankfurter Ehrentreffer.

Vor 12.117 Zuschauern im Wildpark machten die Gastgeber von Beginn an Druck, die Führung schien nur eine Frage der Zeit und fiel schließlich durch Hennings kräftigen Linksschuss.

Auch in der Folge machten es die häufig ungeordneten Frankfurter dem KSC leicht.

Nazarov vom Elfmeterpunkt

Yabo schloss einen schnellen Konter ab, Hennings erlief vor dem 3:0 einen zu kurzen Rückpass.

Ein unnötiges Foul von Zlatko Dedic am Stürmer gab anschließend Nazarov die Chance vom Elfmeterpunkt.

Aoudia verwertete einen der ganz wenigen gelungenen Angriffe der Gäste.

Doch am Ende stand ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg für die Badener, die durch ihren dynamischen Offensivfußball ihre Ambitionen auf die Bundesliga bekräftigten.

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