Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick stellt sich bei SPORT1 vor Trainer Alexander Zorniger und will vom Thema Thomas Tuchel nichts wissen. Werde der Aufstieg allerdings verpasst, müsse man aber die Gründe analysieren.

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Von Daniel Becht

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hat sich im SPORT1-Interview vor Trainer Alexander Zorniger gestellt und die Diskussionen um ihn und ein vermeintliches Engagement von Thomas Tuchel bei RB Leipzig als respektlos bezeichnet.

"Warum sollen wir über einen Trainer nachdenken, der jetzt zweimal hintereinander aufgestiegen ist, mit dem wir im DFB-Pokal im Achtelfinale stehen und mit dem wir immer noch absolut im Rennen liegen um die ersten drei Plätze in der Zweiten Liga? Alex hat sehr, sehr viel richtig gemacht in den letzten Monaten und ich finde es einfach ein Stück weit respektlos, wenn er alle paar Wochen lesen muss, dass angeblich Thomas Tuchel oder wer auch immer bei uns ein Thema sein soll", erklärte Rangnick.

Ralf Rangnick will mit RB Leipzig in die Bundesliga
Ralf Rangnick will mit RB Leipzig in die Bundesliga © imago

Gleichzeitig erklärte der sportliche Leiter von RB aber auch: "Wenn wir den Aufstieg nicht schaffen, machen wir uns Gedanken, wenn es soweit ist. Dann wird auch analysiert werden, warum das so war. Aber soweit sind wir noch nicht."

Die von Red Bull gesponsorten Leipziger stehen in der Zweite Liga zur Winterpause auf dem 7. Platz. Der Abstand zu Relegationsplatz 3 beträgt vier Punkte.

Für die Mission Aufstieg steht RB Toptalent Joshua Kimmich noch zur Verfügung, danach wechselt der vom VfB Stuttgart ausgeliehene 19-Jährige für sieben Millionen Euro Ablöse zum FC Bayern München.

Eine Entwicklung, die auch Rangnick überrascht hat. "Wenn vor eineinhalb Jahren oder selbst noch vor sechs Monaten jemand dem Jo oder mir oder dem Trainer erklärt hätte, dass die Geschichte genauso kommt, dann hätten wahrscheinlich alle gedacht, derjenige hätte zu viel Red Bull getrunken."

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