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Düsseldorf - Der 1. FC Nürnberg dreht das Spiel bei Fortuna Düsseldorf mit drei Toren innerhalb von 17 Minuten und kann nun wieder vom Aufstieg träumen. Die Rheinländer verlieren an Boden.

Der 1. FC Nürnberg hat seine Aufholjagd in der Zweiten Liga fortgesetzt.

Die Mannschaft von Trainer Rene Weiler kam bei Fortuna Düsseldorf zu einem 3:1 (0:0)-Erfolg und hat nach nur einer Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen nur noch fünf Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

Düsseldorf wird derweil die Heimschwäche im Aufstiegsrennen immer mehr zum Verhängnis. Die Rheinländer haben von elf Spielen in der eigenen Arena in dieser Saison lediglich drei gewonnen und liegen nun einen Zähler hinter den Nürnbergern zurück (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

Führung hält nicht lange

Joker Joel Pohjanpalo (67.) brachte das Team von Trainer Oliver Reck zwar in Führung, doch Niklas Stark (71.), Danny Blum (77.) und der Sekunden zuvor eingewechselte Sebastian Kerk (88.) drehten mit ihren Treffern die Begegnung (Das Tor von Joker Sebastian Kerk zum Nachhören auf SPORT1.fm).

"Die Einwechslungen haben gut gezogen, der Trainer hat ein goldenes Händchen bewiesen. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte mitnehmen konnten", sagte Kerk bei SPORT1.

Frust herrschte derweil bei den Gastgebern. "Wir haben das Thema Aufstieg nie groß aufgemacht. Fakt ist, dass wir jetzt punkten und unsere Spiele gewinnen müssen", sagte Fortuna-Akteur Adam Bodzek bei Sky.

Beide Mannschaften waren zunächst auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht. Düsseldorf übernahm mit zunehmender Dauer zwar immer mehr die Kontrolle, gegen die sicher stehende Abwehr der Gäste fiel den Rheinländern zunächst aber nicht viel ein (Datencenter: Tabelle).

Nürnberg wagte sich nur sporadisch nach vorne, hatte aber die erste Chance. Ein abgefälschter Schuss von Jan Polak verfehlte sein Ziel aber knapp (19.). Die Gastgeber wurden erst sechs Minuten vor der Pause erstmals richtig gefährlich. Einen Distanzschuss von Michael Liendl lenkte Torhüter Patrick Rakovsky aber über die Latte.

Zahlreiche Unterbrechungen

Nach dem Wechsel fehlte der Partie vor 30.213 Zuschauern weiterhin die spielerische Klasse. Zahlreiche Unterbrechungen sorgten dafür, dass kaum Spielfluss aufkam. Die Führung durch den zwölf Minuten zuvor eingewechselten Pohjanpalo fiel nach einem Eckball.

Doch eine Unaufmerksamkeit in der Düsseldorfer Abwehr wurde von Stark bestraft. Dem Treffer von Blum ging ebenfalls ein Eckball voraus, wieder machte die Abwehr der Gastgeber einen ungeordneten Eindruck. 

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