Der 2:0-Sieg von Erzgebirge Aue gegen RB Leipzig (Bericht) ist von einer bösen Entgleisung der Auer Fans überschattet worden.

Anhänger in der Erzgebirge-Kurve verunglimpften Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz als Nazi.

"Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das hinführt, weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen", war mit großen Lettern im Fanblock Aues zu lesen.

Dazu wurde ein Plakat präsentiert, dass Mateschitz in einer Nazi-Uniform zeigte. Der Eklat könnte für Aue Folgen haben, eine Strafe droht.

Auch nach dem Spiel sorgten Chaoten für Ärger, als sie das Spielfeld stürmten und Leipziger Profis mit Schneebällen bewarfen. Die Gästeprofis brachen nach diesem Zwischenfall ihr Auslaufen ab und flüchteten in die Kabine.

Die Erzgebirgler teilten SPORT1 mit, dass sie sich zunächst mit Äußerungen zurückhalten wollten, bis die Angelegenheit geprüft sei. Dann wird sich Aue zu den Vorfällen positionieren.

Bei Twitter gab der Verein jedoch schon ein Statement ab:

Gegner RB Leipzig gibt sich zunächst noch zurückhaltend: "Wir werden zum jetzigen Zeitpunkt keine Äußerung abgeben", sagte RB-Sprecher Sharif Shoukry zu SPORT1: "Wir werden diesen Vorfall intern klären - auch mit den Verantwortlichen von Erzgebirge Aue sowie der Polizei und uns erst dann äußern."

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