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Karslruher SC-Dirk Orlishausen-Jubel
Dirk Orlishausen spielt seit 2011 beim Karlsruher SC © Getty Images

Der Karlsruher SC legt die Zurückhaltung im Aufstiegsrennen ab. Vor dem Topspiel gegen Kaiserslautern geht KSC-Kapitän Dirk Orlishausen bei SPORT1 in die Offensive.

Die Euphorie beim Karlsruher SC ist groß vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (So., ab 13.15 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1 und LIVE im Sportradio auf SPORT1.fm, Highlights ab 19 Uhr im TV auf SPORT1).

Das Team von Trainer Markus Kauczinski steht auf Platz vier, nur zwei Punkte hinter den "Roten Teufeln". Die Badener spielen weiter eine wichtige Rolle im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga.

"Der Glaube daran, dass wir bis zum Ende oben dran bleiben können, ist groß", sagte KSC-Torwart Dirk Orlishausen zu SPORT1.

"Ob wir es am Ende tatsächlich schaffen, werden Kleinigkeiten wie beispielsweise die Tagesform der Teams entscheiden. Es ist alles sehr eng zusammen bei der Entscheidung, wer am Ende aufsteigt und wer in der Zweiten Liga leibt."

Orlishausen erwartet "hitziges Derby"

Der 32 Jahre alte Kapitän fügte hinzu: "Wir freuen uns auf das Derby zu Hause bei uns. Ich denke, beide Mannschaften strotzen vor Selbstbewusstsein." Es werde ein "hitziges Spiel", so Orlishausen, "aber nichtsdestotrotz hoffe ich, dass es fair und friedlich bleibt. Wir wollen Derbyatmosphäre, bei der es trotzdem ruhig bleibt und nichts drum herum passiert."

Die Verantwortlichen haben die Zurückhaltung längst abgelegt, was das Thema Aufstieg angeht.

"Ich denke, mittlerweile haben wir selbst und auch das Umfeld gesehen, dass das letzte Jahr keine Eintagsfliege war", erklärte Orlishausen. "Wir haben uns weiter verbessert, das ist keine zufällige Momentaufnahme mehr. Wenn ich jetzt einmal so nahe dran bin und auch nach unten ein gewisses Polster habe, dann versuche ich natürlich alles dranzusetzen, dass es auch klappt. Wir machen aus unseren Mitteln sehr viel - und das ist die Belohnung für die harte Arbeit, die wir hier leisten."

Hoffnung auf den Rückhalt der Fans

Trotz der Euphorie bleibt der Routinier ganz nüchtern: "Meine Rolle hat sich nicht wesentlich verändert. Ob man nun gegen Abstieg spielt oder um den Aufstieg - das Einzige, was sich verändert, ist der Druck, der natürlich oben in der Tabelle ein positiver ist. Meine Stellung in der Mannschaft ist aber die gleiche."

Gegen die Pfälzer hofft Orlishausen auf die Unterstützung der eigenen Fans. "Beide Teams gehen mit breiter Brust in die Begegnung. Wir werden alles dafür tun, zu Hause zu gewinnen", sagte der 32-Jährige. "Ich hoffe, dass unsere Zuschauer uns wie im letzten Heimspiel grandios unterstützen werden - dann sind wir stark genug, Kaiserlautern schlagen zu können."

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