vergrößernverkleinern
Mathias Wittek erzielte das Siegtor für Heidenheim
Mathias Wittek erzielte das Siegtor für Heidenheim © imago

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg hat seine Chancen auf eine sofortige Rückkehr ins Oberhaus so gut wie verspielt.

Am 24. Spieltag unterlagen die Franken dem zuletzt strauchelnden Aufsteiger 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:1) und können mit 34 Zählern kaum mehr zu Darmstadt und Kaiserslautern auf den Plätzen zwei und drei (41) aufschließen, die am Sonntag spielen (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

Heidenheim (31) verschaffte sich dagegen dank des Siegtors von Mathias Wittek (28.) nach drei Niederlagen in Folge wieder ein komfortables Polster zur Abstiegszone (Datencenter: Tabelle).

"Dass hier eine Mannschaft gewinnt, die mit 11 Mann verteidigt, ist bitter", ärgerte sich Nürnbergs Guido Bugstaller nach dem Spiel bei SPORT1. Heidenheims Coach Frank Schmidt rechtfertigte derweil die defensive Spielweise seines Teams bei SPORT1: "Wir haben zweimal gegen Nürnberg gewonnen. Wir sind der FC Heidenheim und müssen uns für nix entschuldigen."

Die Highlights der Partie zum Nachhören auf SPORT1.fm.

Erster Torschuss sitzt

Nach fünf Siegen aus den letzten acht Spielen begann Nürnberg vor 31.263 Zuschauern entschlossen und spielfreudig, aber ohne Durchschlagskraft.

Heidenheim ging mit dem ersten eigenen Torschuss in Führung, weil Club-Keeper Patrick Rakovsky nach dem Freistoß von Marc Schnatterer gegen Wittek unentschlossen aus seinem Tor kam.

"Das Ding geht voll auf meine Kappe", sagte Rakovsky bei SPORT1.

Sylvestr verpasst Ausgleich

Heidenheim überließ der Mannschaft von Rene Weiler in der Folge das Spiel.

Nürnberg rannte an, konnte sich aber kaum Chancen erspielen. Jakub Sylvestr (73.) vergab freistehend den Ausgleich (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER).

Torschütze Wittek und Schnatterer waren die stärksten Heidenheimer, bei Nürnberg überzeugten Javier Pinola und Guido Burgstaller.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel