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Zweitligist RB Leipzig forciert seine Aufstiegspläne und sichert sich eines der begehrtesten Angriffstalente Deutschlands. Davie Selke wechselt von Werder Bremen zu den Sachsen. Das verkündeten die beiden Vereine am Mittwochmorgen.

Selke erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Die Hanseaten sollen nach Medieninformationen acht Millionen Euro Ablöse für den Junioren-Nationalspieler erhalten.

"Davie Selke gehört zu den interessantesten Talenten im U21-Altersbereich und hat seine Qualitäten sowohl in der Bundesliga als auch in den verschiedenen Deutschen Junioren-Nationalmannschaften bereits mehrfach unter Beweis gestellt", sagte RB-Sportchef Ralf Rangnick.

"Er ist einer der wenigen Spieler, der noch den klassischen Mittelstürmertypus verkörpert - groß, schnell, dynamisch, torgefährlich. Wir freuen uns, dass es mit seiner Verpflichtung geklappt hat und er unsere Offensive verstärken wird."

Erst im vergangenen Sommer hatte sich Werder-Sportchef Thomas Eichin mit dem Angreifer auf einen langfristigen Vertrag geeinigt. "Wir sind mit den Leipzigern seit Anfang des Jahres in Gesprächen gewesen und haben in den vergangenen Tagen die  letzten Hürden genommen", erläuterte Eichin nun den Transfer.

"Wir haben immer betont, dass wir solche Verhandlungen führen, wenn alle Parteien davon profitieren. Das ist hier der Fall", meinte Eichin weiter. "Davie hat sich für das sportliche Gesamtkonzept in Leipzig entschieden, das ihn über kurz oder lang auch wieder in die Bundesliga führen wird und für uns sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr attraktiv. Sie bieten uns Spielräume für die Gestaltung des Kaders. Wir sind sicher, dass andere Werder-Talente diese Chance nutzen werden, um sich zu zeigen."

Selke erzielte in dieser Spielzeit in 26 Partien sechs Tore für die Bremen und bleibt Eichin zufolge "ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Er wird bis zum Schluss alles dafür tun, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden." 

Selke gewann mit der deutschen U-19-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr den Europameistertitel.

Er und Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick kennen sich schon aus ihrer Zeit bei 1899 Hoffenheim. Dort spielte Selke von 2009 bis 2012 in der Jugend, Rangnick war zu dieser Zeit Trainer der Profimannschaft bei den Kraichgauern.

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