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VfL Bochum v FC Ingolstadt  - 2. Bundesliga
Der FC Ingolstadt könnte erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufsteigen © Getty Images

München - Ingolstadt und Darmstadt haben die Bundesliga vor Augen. Im Keller kann alles ganz schnell gehen, ein Team muss sich zum zweiten Mal retten. Die Entscheidungen des 33. Spieltags.

Das Aufstiegsrennen und der Abstiegskampf laufen in der Zweiten Liga auf Hochtouren.

Fünf Teams schielen auf die ersten drei Plätze, gleich sieben bangen noch um den Klassenverbleib. Doch trotz aller Spannung könnte an der Spitze und im Tabellenkeller schon am vorletzten Spieltag (Die Highlights aller neun Spiele am So., ab 18.30 Uhr im TV in HATTRICK – Die 2. Bundesliga auf SPORT1) plötzlich alles ganz schnell gehen.

SPORT1 fasst die möglichen Entscheidungen des 33. Spieltags zusammen:

• Ingolstadt mit nächstem Matchball

Schon am 32. Spieltag in Bochum hätte der FC Ingolstadt den Aufstieg feiern können. Dann setzte es jedoch eine Niederlage. Aber vor heimischem Publikum ließe sich so ein Aufstieg ohnehin besser feiern. Schon ein Pünktchen gegen RasenBallsport Leipzig würde für den direkten Aufstieg reichen. Selbst eine Niederlage könnte den Schanzern reichen, wenn entweder Darmstadt verliert oder der 1. FC Kaiserslautern nicht gewinnt.

• Auch Darmstadt kann es schaffen

Und auch der SV Darmstadt könnte den Sensationsaufstieg schon am 33. Spieltag schaffen: Gewinnen die Lilien in Fürth und lässt Lautern gleichzeitig Punkte bei Erzgebirge Aue, sind die Hessen in der kommenden Saison definitiv erstklassig.

• Enger Kampf um Platz drei

Jeder der derzeitigen ersten Fünf könnte am Ende noch auf dem Relegationsplatz drei landen. Tabellenführer Ingolstadt kann schon jetzt die Saison rechnerisch nicht mehr schlechter als mit Platz drei beenden.

Darmstadt hätte mit einem Sieg zumindest den Relegationsplatz schon sicher. Sollte der KSC in Braunschweig nicht gewinnen, langt Darmstadt ein Punktgewinn zum garantierten Erreichen der Relegation. Bei einer Niederlage müssen die Hessen selbst um die Relegation zittern.

Auch der derzeitige Dritte Kaiserslautern könnte sich den Relegationsplatz vorzeitig sichern, indem das Sasic-Team in Aue gewinnt und gleichzeitig der Karlsruher SC in Braunschweig sieglos bleibt.

Braunschweig hat nur Außenseiter-Chancen, muss auf sehr kräftige Schützenhilfe hoffen. Immerhin kann man am 33. Spieltag mit einem Sieg im direkten Duell mit dem KSC die Badener aus eigener Kraft überholen, wäre dann Vierter.

Auf der anderen Seite können die Niedersachsen den Rechenschieber in der Tasche lassen, wenn Darmstadt punktet und der FCK gewinnt. Bei einer eigenen Niederlage gegen den KSC muss man gar nicht mehr auf die anderen Plätze schielen, dann geht nichts mehr.

• Sandhausen und FSV könnten sich retten

Sieben Teams müssen noch um den Verbleib in der Liga zittern. Dazu gehört seit dieser Woche auch der SV Sandhausen, der sportlich eigentlich schon gerettet war, nun aber drei Punkte abgezogen bekommt. Mit einem Sieg daheim gegen Fortuna Düsseldorf wäre Sandhausen auch zum zweiten Mal gerettet.

Dem FSV Frankfurt würde daheim gegen Union Berlin ein Dreier reichen, wenn gleichzeitig aus dem Quartett Aue, Fürth, St. Pauli und 1860 München mindestens zwei Teams nicht gewinnen.

• Zwei Teams müssen bangen

Schon der 33. Spieltag könnte Klarheit bringen, wer definitiv den Weg in die Dritte Liga antreten muss: Denn der Tabellenletzte VfR Aalen (31 Punkte) und der Vorletzte 1860 München (33) müssten bei einer eigenen Niederlage bangend auf die Konkurrenz schauen: Die Löwen wären abgestiegen, wenn bei einer eigenen Niederlage der FSV Frankfurt punktet und Fürth, St. Pauli und Aue gleichzeitig ihre Spiele gewinnen.

Aalen steigt bei einer Pleite gegen Heidenheim ab, wenn mindestens zwei der vier Teams vor ihnen nach dem Spieltag auf 35 Zähler kommen. Aber: Wenn Aalen das Derby gegen Heidenheim gewinnt, besteht für den VfR am letzten Spieltag in jedem Fall noch die Möglichkeit, sich zu retten - selbst wenn die Konkurrenz durchgehend gewinnt.

Wichtig bei Aalen: Die Rechenspiele gelten nur unter dem Vorbehalt, dass die Beschwerde des VfR gegen den Abzug von zwei Punkten erfolglos bleibt.

(Klingt alles kompliziert? Ist es auch! Tippen Sie den Aufstiegs- und Abstiegskampf durch mit dem SPORT1-Tabellenrechner)

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