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Eintracht Braunschweig v 1. FC Sankt Pauli - 2. Bundesliga
Marcel Halstenberg (l.) erzielte den zweiten Treffer für St. Pauli beim Sieg in Kaiserslautern © Getty Images

Kaiserslautern - Die Hamburger sammeln in Kaiserslautern wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der Aufstiegskandidat verpasst Big Points und verliert den zweiten Rang.

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga einen folgenreichen Ausrutscher geleistet.

Gegen den FC St. Pauli unterlag der FCK trotz phasenweise drückender Überlegenheit mit 0:2 (0:0) und büßt damit auch den zweiten Tabellenplatz ein. Darmstadt 98 oder der Karlsruher SC, die am Montag aufeinandertreffen, werden den FCK am 32. Spieltag auf Relegationsplatz drei verdrängen. (DATENCENTER: Tabelle)

Eine Woche nach dem 2:3 in Darmstadt verloren die Pfälzer damit zum ersten Mal in dieser Saison zwei Partien in Folge. Außerdem war es die erste Heim-Pleite seit Februar 2014 (1:2 gegen Aalen).

"Es ist schade, wir waren auf viel Schönes vorbereitet. Es ist nichts verloren, in der nächsten Woche müssen wir gegen Aue eine entsprechende Leistung zeigen", sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz bei Sky.

Die Highlights der Partie im TV am Sonntag in "Hattrick pur - Die 2. Bundesliga" ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1. 

Kalla stellt Partie auf den Kopf

Für St. Pauli war der schmeichelhafte Erfolg im Abstiegskampf angesichts der Erfolge der Konkurrenz überlebenswichtig, die Hamburger bleiben als 15. auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Jan-Philipp Kalla stellte mit seinem Tor kurz nach dem Wiederanpffif den vorherigen Spielverlauf auf den Kopf (47.). Nur acht Minuten später erhöhte Marcel Halstenberg per Foulelfmeter.

Treffer von Ring zählt nicht

In einem lange einseitigen Spiel jubelten die 45.035 Zuschauer auf dem Betzenberg, als Alexander Ring mit einem sehenswerten Fallrückzieher das Tor traf (15.). Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) erkannte den Treffer aufgrund einer Abseitsstellung aber korrekterweise nicht an.

Dabei wäre die Führung nicht unverdient gewesen, Kaiserslautern war im ersten Durchgang klar feldüberlegen und musste sich einzig die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen lassen. Michael Schulze (25.) und Markus Karl (32.) vergaben weitere gute Einschussmöglichkeiten für den FCK.

Glück für St. Pauli

St. Pauli sorgte kaum für Entlastung und hatte nach dem Seitenwechsel Glück, als Kalla der Ball im Strafraum vor die Füße sprang.

Kurz darauf hielt Lauterns Dominique Heintz Gegenspieler Christopher Buchtmann ungeschickt an der Schulter - Kinhöfer zeigte auf den Punkt. Kaiserslautern blieb bemüht, traf aber weiter das Tor nicht.

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