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Rouwen Hennings jubelt
Rouwen Hennings traf gegen Braunschweig doppelt © Getty Images

Braunschweig - Der KSC gewinnt in Braunschweig und klettert auf den Relegationsplatz. Torjäger Hennings ragt heraus und wird mit einer Einladung zum Essen belohnt.

Der Karlsruher SC hat rechtzeitig zum Aufstiegsendspurt seine Schwächephase überwunden und kann aus eigener Kraft die Rückkehr in die Bundesliga schaffen.

Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski setzte sich am 33. Spieltag der Zweiten Liga mit 2:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig durch und sprang durch den Big Point am 1. FC Kaiserslautern vorbei auf Rang drei. (DATENCENTER: Tabelle)

Braunschweig bleibt zweitklassig

Während die Badener sogar Darmstadt 98 auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei noch abfangen können, zerschlugen sich die Erstliga-Hoffnungen der Eintracht endgültig.

Mit einem Heimsieg gegen 1860 München und einem gleichzeitigen Patzer von Darmstadt 98 gegen den noch um den Klassenerhalt kämpfenden FC St. Pauli kann der KSC den direkten Aufstieg am 34. Spieltag perfekt machen. (SERVICE: Tabellenrechener)

Dazu gibt es noch die Möglichkeit, via Relegation die Rückkehr ins Oberhaus zu schaffen.

"Das ist glaube ich eine gute Ausgangsituation für uns. Wir nehmen alles, was kommt", sagte Trainer Markus Kauczinski bei SPORT1.

Auf Hennings ist Verlass

Torjäger Rouwen Hennings brachte den KSC kurz vor der Halbzeitpause nach Zuspiel von Dimitrij Nazarov in Führung (43.). (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

In der 87. Minute machte Hennings alles klar und zog mit seinem 17. Treffer in der Torjägerliste an Bochums Simon Terodde vorbei.

Obendrein bekam er noch eine Einladung zum Essen von Torhüter Dirk Orlishausen spendiert.

"Ich habe vor dem Spiel gesagt, wenn er drei Tore macht, lade ich ihn zum Essen ein. Da er einen Ball noch von der Linie geköpft hat, lasse ich es vielleicht trotzdem gelten", erzählte der Keeper bei SPORT1.

Glückliche Führung

Kurz vor Schluss sah Braunschweigs Ken Reichel Rot und KSC-Verteidiger Dominik Peitz Gelb-Rot (84.).

Die beiden gerieten sogar noch im Kabinengang aneinander.

Die Gäste hatten bei einem Freistoß von Enrico Valentini die erste Chance, doch Braunschweigs Rafal Gikiewicz lenkte den Ball gerade noch am Tor vorbei (12.). Der KSC setzte nach. Dimitrij Nazarov nahm eine Flanke im Rutschen direkt, scheiterte aber am stark parierenden Eintracht-Schlussmann (16.). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Der KSC war am Drücker, doch Braunschweig stand in der Defensive zumeist sicher und erarbeitete sich mehr und mehr Ballbesitz. Im Spiel nach vorne fehlte jedoch zumeist die Kreativität - wie auch bei den Gästen, die etwas glücklich zur Pause führten.

KSC-Abwehr steht

Nach dem Wechsel agierte die Lieberknecht-Elf engagierter, biss sich jedoch oft am Karlsruher Abwehrblock die Zähne aus. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Erst der eingewechselte Julias Düker hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch KSC-Torwart Dirk Orlishausen parierte stark (69.).

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