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1. FC Kaiserslautern v FC Ingolstadt  - 2. Bundesliga
Chris Löwe und der 1. FC Kaiserslautern belegen wie im letzten Jahr den vierten Platz der 2. Bundesliga. © Getty Images

Kaiserslautern - Die "Roten Teufel" kommen gegen Aufsteiger Ingolstadt nicht über ein Remis hinaus. Wie im vergangenen Jahr beschließt man die Saison auf dem vierten Platz.

Die Roten Teufel haben die Rückkehr in den Fußball-Himmel verpasst: Der Traum des viermaligen deutschen Meisters 1. FC Kaiserslautern vom Aufstieg in die Bundesliga nach drei Jahren Abstinenz ist geplatzt.

Der FCK, der 2012 zum dritten Mal aus der Eliteklasse abgestiegen war, belegt nach einem 1:1 (1:0) am letzten Zweitliga-Spieltag gegen den Meister FC Ingolstadt den undankbaren vierten Platz - wie im vergangenen Jahr. (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan). Der Treffer von Erik Thommy (41.) hätte selbst dann nichts gebracht, wenn Max Christiansen (82.) nicht den Ausgleich erzielt hätte.

Mittelfeldspieler Markus Karl machte bei SPORT1 die Leistungen in den letzten vier Begegnungen für den Nichtaufstieg verantwortlich: "Wir haben es nicht heute, sondern in den letzten vier Spielen vergeigt. Wir haben nur zwei von zwölf Punkten geholt. Das ist eines Aufsteigers nicht würdig."

"Bei aller Enttäuschung haben wir uns aus meiner Sicht in vielen Bereichen weiterentwickelt", sagte FCK-Sportdirektor Markus Schupp: "Wir werden auch in der nächsten Saison eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen."

Sippel wird verabschiedet

Die 49.780 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sahen in der Anfangsphase eine hektische Partie. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER). Schon kurz vor dem Anpfiff waren Emotionen hochgekommen, als Torwart Tobias Sippel nach 17 Jahren im FCK-Trikot verabschiedet wurde. Der 27-Jährige wird sich voraussichtlich dem Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach als Ersatzkeeper anschließen.

Die Gastgeber, die in den vergangenen Wochen durch drei Spiele ohne Sieg vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht waren, hatten in den ersten Minuten ihre Nerven nicht im Griff. Die Lauterer hatten Glück, dass sie nach einer Viertelstunde nicht in Rückstand lagen. (DATENCENTER: Tabelle).

Die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic, der in der abgelaufenen Saison das jüngste Team der 2. Liga betreute, brachte auch nach der Hälfte des ersten Durchgangs keine Linie ins Spiel. Die übermotiviert wirkenden Profis rieben sich stattdessen immer wieder in Mittelfeld-Zweikämpfen und Disputen mit Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) auf.

Hitzige Partie in Halbzeit eins

Der zweimalige Pokalsieger aus der Pfalz hatte sich auch nach einer halben Stunde noch keine Torchance erarbeitet. "Rudelbildungen" hatte es in den ersten 30 Minuten dagegen schon mehrere gegeben. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel).

Aus Lauterer Sicht war die erste Hälfte eine einzige Enttäuschung. Dass dem FCK dennoch mit der ersten Chance das Tor durch Thommy gelang, hatte wesentlich mehr mit Glück als mit Können zu tun.

Auch nach dem Seitenwechsel brachten die Gastgeber keine Ruhe ins Spiel. Die ständigen Fehler in allen Mannschaftsteilen ließen keinen Rhythmus zu - obwohl die Gegenwehr der Schanzer überschaubar war. Die Führung war auch nach einer Stunde schmeichelhaft. Erst ab der 70. Minute erhöhte der FCK die Schlagzahl.

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