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Das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC wird um einen Tag verlegt
Der 1. FC Kaiserslautern kauft sein Trainingszentrum zurück und hat ein neues Pachtmodell mit der Stadiongesellschaft Kaiserslautern © getty

Nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Bundesliga bastelt Zweitligist 1. FC Kaiserslautern neben der sportlichen auch an seiner wirtschaftlichen Zukunft.

Wie die Pfälzer am Dienstag mitteilten, wurde der Rückkauf des Trainingszentrums von der Stadt für 2,625 Millionen Euro offiziell vollzogen und zudem ein neues Pachtmodell mit der Stadiongesellschaft Kaiserslautern unterzeichnet.

Das Geld für den Erwerb des Grundstücks auf dem Frönerhof stammt vollständig aus der vom Verein vor zwei Jahren an seine Anhänger verkauften sogenannten "Betze-Anleihe".

Zudem einigte sich der Klub mit der Stadiongesellschaft Kaiserslautern auf ein neues Pachtmodell für das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg. Der Vertrag gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2014 und die Miete orientiert sich an der Ligazugehörigkeit des FCK.

Beide Maßnahmen sind Teil eines Zukunftsmodells, dass Kaiserslautern bereits 2013 vorgestellt hatte. Nächster Baustein ist nun der Ausbau des Trainingszentrums und die Investition in Eigentum.

Der Bund der Steuerzahler hatte die Lauterer Finanzpolitik im Vorjahr wegen angeblicher illegaler Beihilfen aus öffentlichen Mitteln attackiert. Der Klub veranlasste daraufhin eine Prüfung des Modells bei der EU und erhielt im Oktober 2014 einen positiven Bescheid aus Brüssel. 

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