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Erwin Hoffer
Erwin Hoffer spielt seit Juli 2015 beim Karlsruher SC © Imago

Karlsruhe - In Hälfte eins ist der KSC das bessere Team, nach der Pause geht die Fortuna in Führung. Hoffer sorgt gegen seinen Ex-Verein zumindest für ein Unentschieden.

Die enttäuschenden Traditionsvereine Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf sind auch nach ihrem direkten Duell nur einen kleinen Schritt weiter.

Mit dem 1:1 (0:0) am 8. Spieltag der 2. Bundesliga beendete der KSC aber am Dienstag immerhin seine drei Spiele währende Niederlagenserie (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Die Fortuna setzte zudem ihren zarten Aufschwung mit dem fünften Punkt im dritten Spiel fort. Beide Klubs hängen jedoch weiter im Tabellenkeller fest. Kerem Demirbay (71.) brachte die Düsseldorfer per Freistoß in Führung, der Ex-Fortune Erwin Hoffer (80.) nutzte einen Fehler von Christian Strohdiek zum Ausgleich.

"Es war wichtig, Herz und Leidenschaft zu zeigen. Wenn es mit dem Spielen nicht so klappt, muss man wenigstens die richtigen Tugenden zeigen", sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski bei Sky.

Alle Highlights ab 22 Uhr im TV bei HATTRICK - Die 2. Bundesliga.

Nur einer seiner fünf Torschüsse führte bei Hoffer zum Erfolg © SPORT1

KSC vergibt zu viele Chancen

Die Düsseldorfer verfielen vor 12.180 Zuschauern in ihr altes Muster: Offensiv kam wenig, defensiv brachten Patzer den Gegner gefährlich ins Spiel - wie in der 13. Minute, als Hoffer einen Katastrophen-Rückpass von Karim Haggui nicht nutzte. Oder in der 33. Minute, als Didier Ya Konan den Ball vertändelte und erneut Hoffer am hervorragenden Fortuna-Torhüter Michael Rensing scheiterte (DATENCENTER: Tabelle).

Nach der Pause wurde der KSC nochmals deutlich besser - wieder stand Rensing im Mittelpunkt. Zunächst aber vergaben Sercan Sararer und Ihlas Bebou (47./48.) eine Doppelchance für die Fortuna. Dann rettete Rensing gegen Dimitrij Nazarov (60.), ehe er einem Freistoß von Enrico Valentini nur hinterherschauen konnte. Der Ball traf den Pfosten (64.) (DATENCENTER: Ergebnisse).

Demirbays Glücks-Freistoßtor war für die Gastgeber ein Schock. Es passte zum Spiel, dass der KSC den Ausgleich quasi geschenkt bekam.

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