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FC St. Pauli  - 2. Bundesliga
Mit nur vier Gegentoren stellt das Team von Ewald Lienen die beste Abwehr der Liga © Getty Images

Paderborn - Der FC St. Pauli und der SC Paderborn trennen sich torlos. Pauli verpasst dadurch den Sprung an die Tabellenspitze. Ein Paderborner sieht kurz vor Schluss glatt Rot.

Der FC St. Pauli hat den zumindest vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst, mit dem 0:0 beim Erstliga-Absteiger SC Paderborn aber nach Punkten mit Spitzenreiter VfL Bochum (beide 18) gleichgezogen. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)                 

Die Ostwestfalen dümpeln hingegen mit nur sieben Zählern weiterhin in der Gefahrenzone der Tabelle, in der 90. Minute sah Paderborns Srdan Lakic zudem die Rote Karte. (DATENCENTER: Tabelle)

Der FC St. Pauli und der SC Paderborn trennen sich torlos
Der FC St. Pauli und der SC Paderborn trennen sich torlos © SPORT1

"Meine Mannschaft hat in Sachen Leidenschaft und Einsatzbereitschaft ein hervorragendes Spiel gemacht", sagte der vieldiskutierte SCP-Trainer Markus Gellhaus nach dem Abpfiff bei Sky.

Pauli vergibt Großchancen

Die Gäste aus Hamburg verpassten es schon bis zur Halbzeitpause, sich für ihren guten Auftritt vor 13.102 Zuschauern zu belohnen. Bereits in den ersten fünf Minuten ergaben sich für St. Pauli drei gute Möglichkeiten.

Allein Torhüter Lukas Krause hielt den SCP im Spiel. Weitere Chancen folgte, blieben aber ungenutzt. Die Vorstellung von St. Pauli wirkte reifer und strukturierter.

Paderborn fand auch nach dem Wechsel nur schwer ins Spiel, versuchte zumindest ein wenig mehr Druck aufzubauen, eröffnete St. Pauli damit aber auch gleichzeitig Räume zum Kontern. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Saglik verfehlt aus kurzer Distanz

Die Gäste bewahrten in der Defensive kühlen Kopf und hatten in einigen Szenen auch das Glück des Tüchtigen zur Seite - etwa nach dem Solo des eingewechselten Mahir Saglik, der aus kurzer Distanz das Tor verfehlte.

Torhüter Kruse und Marvin Bakalorz waren die besten Paderborner, aufseiten der Hamburger konnten besonders Philipp Ziereis und Marc Rzatkowski gefallen.

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