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RB Leipzig v FC St. Pauli  - 2. Bundesliga
Ewald Lienen übernahm im Dezember 2014 den FC St. Pauli © Getty Images

Ewald Lienen äußert den Wunsch bezüglich der Flüchtlingsthematik, die "Ewiggestrigen zurückdrängen" zu können. Der Trainer des FC St. Pauli sieht viele gute Ansätze.

Ewald Lienen vom Zweitligisten FC St. Pauli hat angesichts von Anfeindungen gegen Flüchtlinge zur Solidarität mit den Hilfsbedürftigen aufgerufen.

"Ich hoffe, dass wir die Ewiggestrigen zurückdrängen können", sagte der 61-Jährige nach dem Test gegen Borussia Dortmund (1:2), der am Dienstag unter dem Motto "Refugees Welcome" stattgefunden hatte: "Die Rechtsextremen, die Leute, die nicht begreifen, dass wir auf einem Planeten leben und unser Wohlstand nicht ansatzweise etwas damit zu tun hat, ob da jetzt nochmal 800.000 Menschen mehr oder weniger dazu kommen."

Mit Blick auf Übergriffe und Protestaktionen gegen Flüchtlingsunterkünfte sei "die Zivilcourage von uns allen gefordert", sagte Lienen bei Sky: "Das Schlimmste ist, wenn du in ein anderes Land kommst, hast nur mit Not überlebt und hoffst, dein Leben fortsetzen zu können - und du triffst auf Menschen, die dich ablehnen oder sogar attackieren."

Allgemein sehe er in Deutschland aber reichlich Hilfsbereitschaft, das sei "etwas Außergewöhnliches, viele unserer Mitbürger hier setzten positive Zeichen."

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