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Sascha Lewandowski
Sascha Lewandowski ist seit dem 2. September Cheftrainer des 1. FC Union Berlin © Getty Images

Heidenheim - Der 1. FC Heidenheim verliert gegen Union Berlin in dieser Saison zum ersten vor eigenem Publikum und verliert den Anschluss. Die Gäste verschaffen sich derweil Luft.

Der 1. FC Heidenheim hat in der 2. Bundesliga den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. (DATENCENTER: Tabelle)

Das Überraschungsteam kassierte am 13. Spieltag beim unglücklichen 0:2 (0:1) gegen Union Berlin die erste Heimniederlage der Saison und ging zum zweiten Mal in Folge leer aus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

"Uns haben heute die Leichtigkeit, die Frische und die Überzeugung gefehlt", sagte Heidenheim-Trainer Frank Schmidt. "Der Gegner hat uns heute bestraft."

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Das zweite Tor der Gäste fiel wegen einer kuriosen Szene sogar in Unterzahl. Weil Erol Zejnullahu aus Versehen das falsche Trikot angezogen hatte, musste er in der zweiten Hälfte vom Platz und sich das richtige Dress zu holen. Just in diesem Moment gelang Steven Skrzybski das 2:0.

"Das ist eine lustige Geschichte, die zum Glück gut für uns ausgegangen ist", sagte Zejnullahu nach Spielschluss.

Die Highlights der Partie in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga am Sonntag ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1.

Union verhindert Sturz auf Abstiegsplatz

Vor 12.100 Zuschauern trafen Damir Kreilach (27.) und Steven Skrzybski (59.) für die Berliner, die mit einem Kraftakt den Absturz auf einen Abstiegsplatz verhinderten. Für Union, zuvor in sechs Begegnungen nur einmal erfolgreich, war es erst der zweite Auswärtssieg der Saison.

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Heidenheim enttäuschte drei Tage nach dem erstmaligen Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale vor allem vor der Pause. Das Team von Trainer Frank Schmidt trat gegen eigentlich harmlose Berliner viel zu passiv auf und wurde nach einem Patzer von FCH-Keeper Jan Zimmermann durch Kreilachs fünftes Saisontor bestraft.

Höchste Saisonniederlage

In der zweiten Halbzeit drückte Heidenheim auf den Ausgleich, das Tor fiel aber erneut auf der anderen Seite. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Nach einer schönen Einzelleistung markierte Skrzybski sein zweites Saisontor und fügte Heidenheim die höchste Niederlage der bisherigen Spielzeit zu.

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