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Frank Schmidt
Frank Schmidt eroberte mit dem 1. FC Heidenheim vorläufig Platz fünf © Getty Images

Frankfurt am Main - Das Team von Trainer Frank Schmidt meldet sich mit einem Schützenfest zurück im Aufstiegsrennen. Der FSV Frankfurt schwächt sich selbst und verharrt im Mittelfeld.

Der 1. FC Heidenheim hat sich im Rennen um die Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga fulminant zurückgemeldet.

Am 10. Spieltag siegten die Schwaben beim FSV Frankfurt verdient mit 4:0 und verbesserten sich mit 16 Punkten vorläufig auf den fünften Platz. (DATENCENTER: Ergebnisse)

"Das war eine top Leistung meiner Mannschaft", sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt zu SPORT1. Und auf die Verspätung einiger Fans angesprochen, meinte er schmunzelnd: "Zumindest haben sie noch ein Tor gesehen."

"Nicht mehr als eine Momentaufnahme"

Auf die Tabellensituation angesprochen, sagte Schmidt: "Das ist nicht mehr als eine Momentaufnahme. Wir müssen ein, zwei Tage durchschnaufen, dann geht es weiter."

FSV-Coach Tomas Oral meinte total frustriert: "Wir können heute von einem gebrauchten Tag reden. Wir müssen das erst mal sacken lassen, bevor man was falsches sagt."

Und weiter: "So Tage gibt es, die müssen wir verarbeiten und dann muss es weiter gehen."

Highlights der Freitagsspiele ab 22.15 Uhr im TV bei SPORT1.

Der FSV, in vier der vorherigen sechs Spiele siegreich, bleibt nach der höchsten Pleite seit September 2014 mit 13 Zählern im Mittelfeld. (DATENCENTER: Tabelle)

Neuzugang Norman Theuerkauf (14.) mit seinem ersten Tor für den FCH, Haji Safi (24./Eigentor), Sebastian Griesbeck (40.) und der Sekunden zuvor eingewechselte Smail Moabit (65.) stellten vor 4124 Zuschauern den verdienten Erfolg für die clever konternden Gäste sicher.

Frankfurts Joan Oumari (67.) sah wegen unsportlichen Verhaltens die Rote Karte. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Der von Trainer Tomas Oral sehr offensiv eingestellte Gastgeber lief mit seiner Ausrichtung ins offene Messer, die Defensive der Hessen offenbarte zudem eine Reihe von Unzulänglichkeiten.

Heidenheim ließ bis auf die Chancen von FSV-Angreifer Felipe Pires (15./29.) in der Defensive nichts zu und hätte noch höher gewinnen können.

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