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Jimmy Hoffer erzielte in der 33. Minute den entscheidenden Treffer © SPORT1

Auch mit neuem Trainer Benno Möhlmann kann 1860 München den Bock nicht umstoßen. Die Löwen kassieren gegen den KSC eine Heimpleite und bleiben sieglos.

Das Debüt des Rekordtrainers Benno Möhlmann bei 1860 München ist missglückt. Der neue Coach der Löwen erlebte in seinem 502. Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga eine bittere 0:1-Heimpleite gegen den Karlsruher SC. Der Meister von 1966 bleibt auch nach elf Spielen ohne Sieg und mit sechs Punkten Tabellenvorletzter. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Wir haben wenig klare Situationen gehabt. Vor allem in der ersten Hälfte war mehr drin, aber wir waren mutlos", sagte der sichtlich enttäushte Möhlmann gegenüber SPORT1. "In der zweiten Halbzeit mit der Führung des KSC war es dann schwer für uns."

Für die kommenden Wochen sieht der neue Übungsleiter der Löwen aber nicht schwarz. "Die Aufgabe wird schwer, das habe ich bei der Übernahme gewusst,. Aber ich glaube, wenn ein Großteil der Verletzten zurückkommt, dann ist der Kader so stark, dass wir besser abschneiden als letztes Jahr."

Der KSC kletterte indes nach zuletzt drei Unentschieden und dem ersten Sieg seit dem 22. August (2:0 gegen den MSV Duisburg) auf den zwölften Rang. Das entscheidende Tor erzielte Erwin Hoffer in der 33. Minute.

"Heute war es da schwächste Spiel, weil wir uns zu weit haben zurückfallen lassen", zeigte sich KSC-Trainer Markus Kauczinski gegenüber SPORT1 keineswegs zufrieden.

Auch Jan Mauersberger stimmte mit ein: "Es war wahrlich kein schönes Spiel von uns, aber völlig egal. Jetzt geht der Fokus auf Derby gegen Lautern."

Möhlmann sah eine gute Anfangsphase seiner Mannschaft. Rubin Okotie hatte zweimal die Chance zur Führung für die Löwen, doch der Österreicher scheiterte zunächst an KSC-Torwart Dirk Örlishausen (10.) und verfehlte dann knapp das Tor (23.). (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Die Gäste nutzten dagegen ihre erste Gelegenheit eiskalt: Hiroki Yamadas Steilpass verwertete Hoffer zum völlig überraschenden 0:1. Auch nach der Pause hatten die Münchner mehr vom Spiel, wirklich gefährlich vor das KSC-Tor kamen sie aber selten. Ein Kopfball von Okotie knapp über das Tor war die beste Chance zum Ausgleich (83.).

Bei den Löwen verdienten sich Mittelfeldspieler Michael Liendl und Stürmer Okotie die besten Noten. Beim KSC überzeugten vor allem Vorbereiter Yamada und Torschütze Hoffer. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

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