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Paderborn - Nach dem Sieg gegen Braunschweig wird Paderborns Trainer von allen Seiten gelobt. Doch der mahnt zur Konzentration. Er selbst will lieber arbeiten als feiern.

Was für ein Trainer-Einstand von Stefan Effenberg. Den 2:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig hat der SC Paderborn auch den Motivationskünsten des Tigers zu verdanken. 

Effenberg, der Mentalcoach. Seine Spieler hat er in den wenigen Trainingseinheiten unter der Woche mitgerissen.

"Er strahlt eine Autorität aus, die uns pusht", sagte Verteidiger Daniel Brückner zu SPORT1.

Stürmer Nick Proschwitz lobte derweil Effenbergs Ansprachen: "Er hat uns uns den Siegeswillen und das Selbstvertrauen zurückgegeben."

Unter dem geschassten Markus Gellhaus hatte Paderborn nur einen Sieg aus zehn Spielen geholt. Sein Nachfolger scheint das Siegergen mit nach Ostwestfalen gebracht zu haben. Effenbergs Motto: "Wir schauen nur nach vorne und nicht nach hinten."

Moritz Stoppelkamp, zuletzt oft maximal zweite Wahl, durfte diesmal von Beginn an ran. Mit seinem Treffer zum 1:0 rechtfertigte er Effenbergs Vertrauen. Der Torschütze zur Vorgabe des Trainers: "Er hat uns gesagt, wir sollen als Gewinner vom Platz gehen..."

Effenberg, der Siegertyp: Was er früher als Spieler vorgelebt hat, will er jetzt als Trainer weitergeben. Das hat gleich beim Debüt ziemlich gut funktioniert.

Doch Effenberg wäre nicht Effenberg, wenn er sich auf Erfolg ausruhen würde. Auf die Frage von SPORT1, ob er seinen Premierensieg gebührend feiern werde, antwortete der Tiger auf seine Weise: "Jetzt wird nicht gefeiert, jetzt wird gearbeitet."

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