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1. FC Kaiserslautern v FSV Frankfurt - 2. Bundesliga
Chris Löwe (l.) wechselte im Januar 2013 von Borussia Dortmund zum 1. FC Kaiserslautern © Getty Images

Durch das schmucklose Remis zu Hause gegen den FSV Frankfurt bleibt der 1. FC Kaiserslautern weiter nur Mittelmaß. Der Sieg bei RB Leipzig vor zwei Wochen ist damit ohne jeden Wert.

Der 1. FC Kaiserslautern kommt in der Zweiten Liga einfach nicht in Schwung. (Highlights in Hattrick - die 2. Bundesliga um 19 Uhr)

Nach dem überraschenden Erfolg bei RB Leipzig kassierten die Pfälzer am 15. Spieltag mit dem 1:1 gegen den  FSV Frankfurt wieder einen Dämpfer und verharren im Niemandsland der Tabelle. (SERVICE: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Während FCK-Coach Konrad "Konny" Fünftsück zu SPORT1 meinte: "Der letzte Ball der letzte Schuss war heute mangelhaft", sagte Klub-Boss Stefan Kuntz am SPORT1-Mikrofon: "Die Spieler haben die Trainermaßnahmen gut umgesetzt, am Ende hat es nicht gereicht."

Felipe Pires (34.) vollendete einen mustergültigen Angriff zur Frankfurter Führung, Florian Ballas (51.) machte diese mit seinem Eigentor wieder zunichte. Lauterns Markus Karl (78.) sah nach zwei Foulspielen binnen weniger Minuten die Gelb-Rote Karte.

"Dumm gelaufen"

"Das Eigentor ist dumm gelaufen, am Betzenberg ist es immer gefährlich zu spielen", sagte FSV-Coach Tomas Oral zu SPORT1.

© SPORT1

Gelb-Rot auf beiden Seiten

Nach Gelb-Rot gegen Ehsan Haji Safi (83./wiederholtes Foulspiel) beendeten aber auch die Gäste das Spiel mit zehn Mann. (Das Spiel im LIVETICKER zum Nachlesen)

Vor 26.501 Zuschauern besaßen die Roten Teufel zu Beginn auch aufgrund der passiven Gäste mehr Spielanteile. Die besten Chancen zur Führung boten sich Lauterns Kacper Przybylko (18./32.), dessen Kopfbälle von Andrè Weis allerdings glänzend pariert wurden.

FSV-Freistoß an die Latte

Die Frankfurter waren zunächst nur nach ruhendem Ball gefährlich, wie etwa bei Lukas Gugganigs (22.) Freistoß an die Latte.

Peu à peu jedoch wurden die Hessen mutiger, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und die Führung war die logische Konsequenz. Nach dem Ausgleich drängte Lautern auf den zweiten Treffer, Auswechslungen störten jedoch nach einer guten Stunde den Rhythmus. 

Pech hatten die Gastgeber bei einem Lattentreffer des eingewechselten Antonio Colak (85.).

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