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Düsseldorfs Kerem Demirbay sah von Schiedsrichterin Bibi Steinhaus die Rote Karte
Kerem Demirbay verbüßt seine Strafe mit Style © facebook@Fortuna Düsseldorf

Kerem Demirbay pfeift nach seinem frauenfeindlichen Spruch gegen eine Schiedsrichterin ein Mädchen-Spiel. Der Mittelfeld-Spieler von Düsseldorf erscheint im feinen Zwirn.

Kerem Demirbay vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf hat seine "Strafe" von Vereinsseite nach seinem frauenfeindlichen Spruch gegen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus am Samstagnachmittag angetreten.

Wie der Klub auf seiner Facebook-Seite durch fünf Fotos dokumentierte, leitete der 22-Jährige am Samstag ein Mädchenfußballspiel - allerdings keineswegs in einem sportlichen Schiedsrichter-Outfit, sondern in feinem Designerzwirn.

Der Mittelfeldspieler hatte am vergangenen Sonntag im Ligaspiel der Fortuna beim FSV Frankfurt (2:1) die Gelb-Rote Karte von Steinhaus erhalten.

Er soll sich danach dahingehend geäußert haben, Frauen hätten im Männerfußball nichts zu suchen. Anschließend bat er via Facebook und bei Steinhaus telefonisch um Entschuldigung.

Seine "richtige" Strafe erwartet Demirbay noch: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert zusätzlich zur Matchstrafe am Montag gegen Eintracht Braunschweig (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) aufgrund der Gelb-Roten Karte, dass Demirbay für fünf weitere Spiele gesperrt wird, zwei davon auf Bewährung.

"Wir halten diese Strafe für unangemessen hoch und haben uns deshalb dazu entschieden, Einspruch dagegen einzulegen", hatte Fortuna-Manager Rachid Azzouzi am Freitag erklärt.

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