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1860 Muenchen v Energie Cottbus - 2. Bundesliga
Hasan Ismaik macht sich in einer neuen Ankündigung für eine neue Spielstätte der Löwen stark © Getty Images

Der Löwen-Investor sorgt mit zwei Facebook-Posts für Wirbel. Hasan Ismaik stellt ein neues Stadion in Aussicht und plädiert dafür, Zahlungen an den FC Bayern zu stoppen.

Bedeutet diese Ankündigung die Wende zum Guten für 1860 München? 

Der Investor der Löwen, Hasan Ismaik, hat am Freitagabend eine großspurige Ankündigung in die Welt gesetzt. 

Auf seiner Facebook-Seite "Ismaik1860" stellte der Jordanier den Anhängern des krisengeplagten Zweitligisten völlig unerwartet ein neues Stadion in Aussicht.

"Mit euch Löwen, werden wir ein neues Stadion bauen, das den Namen, die Identität und Tradition der 1860 trägt", schrieb er.

Der Social-Media-Kanal ist eindeutig dem millionenschweren Geschäftsmann zuzuordnen. Bereits in der Vergangenheit hatte Ismaik mehrfach über diesen Weg Neuigkeiten zu 1860 in Umlauf gebracht. 

Ismaiks Versprechen bringt in jedem Fall neue Bewegung in die Debatte über den zukünftigen Spielort der Löwen.

Zur Erinnerung: Bei der Mitglieder-Versammlung im November hatte die Mehrheit der 60-Anhänger für einen Auszug aus der Allianz-Arena nach der Saison 2016/'17 votiert. Auch der FC Bayern sähe es gern, wenn die Löwen lieber heute als morgen aus der Arena zögen. 

Die Löwen hatten die Allianz Arena einst gemeinsam mit dem Rekordmeister gebaut, mussten 2006 aber ihre Anteile verkaufen und spielen seither als Mieter im Stadion. Offiziell sind noch bis 2025 als Mieter gebunden.

Ismaik kündigte nun aber forsch an: "Die 6 Millionen Euro Zahlungen an FC Bayern München müssen gestoppt werden, diese Gelder sollen in 1860 investiert werden."

Sollte die Ankündigung in die Tat umgesetzt werden, hätte 1860 die längste Zeit in der Allianz-Arena gespielt. 

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